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Trumps Grönland-Zölle: Warum Europa machtlos bleibt

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Nach dem «Liberation Day» haben die Märkte Donald Trump zu einer Umkehr gezwungen. Doch diesmal haben die Investoren keine Angst, dass Europa zurückschlägt.
Nach dem «Liberation Day» haben die Märkte Donald Trump zu einer Umkehr gezwungen. Doch diesmal haben die Investoren keine Angst, dass Europa zurückschlägt.
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MerkenBörse in New York: Die Märkte rechnen nicht damit, dass die amerikanische Wirtschaft durch den neuen Zollstreit Schaden erleidet.
Wie will sich Europa gegen Donald Trumps Grönland-Zölle wehren? Zwar haben sich die Politiker wortreich über die «Erpressung» empört. Effektiv jedoch herrscht Ratlosigkeit. Dem Kontinent fehlen die Waffen, um wirksam zurückzuschlagen.
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Theoretisch hätte Europa einen mächtigen Verbündeten: die Finanzmärkte. Gegen die weltweiten Anleger und Investoren ist sogar Trump machtlos. Genau dies zeigte sich nach dem «Liberation Day» im letzten April. Als der Zollstreit eskalierte, kam es zum sogenannten «Sell America»-Trade: Die Aktienkurse tauchten, und der Dollar verlor stark an Wert.
Am schlimmsten für die US-Regierung aber war die Reaktion an den Bond-Märkten: Die Zinsen der amerikanischen Staatsanleihen sprangen abrupt in die Höhe. Denn der riesige Kapitalhunger ist die grösste Schwäche Amerikas. Sobald die Welt nicht mehr bereit ist, das Zwillingsdefizit bei Staatshaushalt und Leistungsbilanz zu finanzieren, steht das Land vor einem Problem.Staatsschulden kosten viel Geld
Steigen die Zinsen, so spüren die Amerikaner dies unmittelbar in ihrem Portemonnaie.

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