Wolodimir Selenski reist überraschend doch ans WEF. Die Erwartungen an sein Gespräch mit Trump über eine Friedenslösung für die Ukraine sind jedoch gedämpft.
Wolodimir Selenski reist überraschend doch ans WEF. Die Erwartungen an sein Gespräch mit Trump über eine Friedenslösung für die Ukraine sind jedoch gedämpft.
Zusammenfassung
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MerkenDer amerikanische Präsident Donald Trump und sein ukrainischer Amtskollege Wolodimir Selenski bei ihrem letzten Treffen, Ende Dezember in Florida.
Der Streit um Grönland hat den Krieg in der Ukraine und die Bemühungen, diesen zu beenden, in den vergangenen Tagen aus den Schlagzeilen verdrängt – auch aus der Agenda des Weltwirtschaftsforums in Davos. Der norwegische Aussenminister Espen Barth Eide sagte im Vorfeld des WEF mit unverhohlener Frustration: «In der Ukraine läuft ein echter Krieg gegen Russland. Grönland lenkt ab von dem, worüber wir wirklich sprechen sollten.»
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Das sah man auch in Kiew so. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski sagte zu Wochenbeginn, dass er es angesichts der Notlage, die wegen der dauernden russischen Angriffe und der extremen Kälte in seinem Land herrsche, vorziehe, in der Ukraine zu bleiben, als in die Schweizer Berge zu fahren. Bei einem Treffen müsse Aussicht auf konkrete Ergebnisse bestehen.Gedämpfte Erwartungen
Nun ist Selenski aber doch auf dem Weg nach Davos für ein Gespräch mit Donald Trump. Der amerikanische Präsident sagte in seiner Rede am Mittwoch, dass er seinen ukrainischen Amtskollegen noch am selben Abend treffen werde. Das sorgte für einige Verwirrung, da Selenski zu dieser Zeit noch in Kiew war. Später stellte die Pressestelle des Weissen Hauses klar, dass das Treffen am Donnerstag geplant sei. Laut letztem Stand wird dieses um 13 Uhr stattfinden.
Die Rückkehr der Ukraine auf die diplomatische Tagesordnung ist ein gutes Zeichen.
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Deutschland — in German Ukraine-Gespräche in Davos: Trump und Selenski treffen sich