Erneut Ärger wegen möglicher Geldwäsche: Justiz und BKA sichern Beweise bei der Deutschen Bank. Der Zeitpunkt der Razzia ist pikant.
Razzia bei der Deutschen Bank: Wegen des Verdachts der Geldwäsche durchsucht die Justiz die Zentrale des größten deutschen Geldhauses in Frankfurt sowie einen Standort der Bank in Berlin – und das ausgerechnet am Tag vor der Bilanzvorlage des Dax-Konzerns für 2025. Beschuldigt werden unbekannte Verantwortliche und Mitarbeiter, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte.
Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen Frankfurt am Main führt die Ermittlungen gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA). Hintergrund sind frühere Geschäftsbeziehungen des Instituts zu ausländischen Gesellschaften, die ihrerseits im Verdacht stehen, Geldwäsche betrieben zu haben.
Bei den Durchsuchungen sollten nach Angaben der Ermittler zusätzliche Beweise gesichert werden. Nach Informationen des „Spiegel“, der zuvor darüber berichtet hatte, betraten um kurz nach 10 Uhr etwa 30 Ermittler in Zivil den Sitz der Bank in der Frankfurter Innenstadt.
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Deutschland — in German Verdacht der Geldwäsche: Ermittler durchsuchen Räume der Deutschen Bank