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Was wir über die tödlichen Schüsse in Minneapolis wissen

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Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr stirbt in Minneapolis ein Mensch durch Schüsse eines Bundesbeamten. Der genaue Ablauf des Vorfalls ist noch unklar. Ein Überblick
In der US-Großstadt Minneapolis
haben Bundespolizisten erneut im Zusammenhang mit dem einem Abschiebe-Einsatz gegen Einwanderer einen US-Bürger erschossen. Das
US-Heimatschutzministerium teilte mit, ein Beamter des
Grenzschutzes habe “Abwehrschüsse” auf einen bewaffneten Mann abgegeben. Ob das zutreffend ist, ist allerdings noch unklar. Die tödlichen Schüsse lösten umgehend neue
Proteste und harrsche Kritik von Politikern der Demokraten aus. Bereits Anfang Januar war eine Frau in
Minnesota nach Schüssen eines Beamten der Einwanderungsbehörde ICE gestorben. Ein
Überblick: Was ist passiert?
Gegen 9 Uhr vormittags (Ortszeit) haben US-Bundesbeamte im Süden von Minneapolis ein Mann erschossen. Die Person sei am Einsatzort für tot erklärt worden, teilte das US-Heimatschutzministerium auf X
mit. Der Polizeichef von Minneapolis sagte in einer
Pressekonferenz hingegen, dass der Mann wenig später in einem
Krankenhaus gestorben sei. Es ist nicht gänzlich geklärt, um welche Art von Bundesbeamten es sich bei den Schützen handelte. Laut dem US-Heimatschutzministerium waren Beamten der Grenzschutzpolizei (US Border Patrol) beteiligt, nicht Beamte der Einwanderungsbehörde ICE, die ebenfalls in Minneapolis im Einsatz sind.
Was wissen wir über den Getöteten?
Laut dem Polizeichef von
Minneapolis, Brian O’Hara, war der Erschossene ein 37 Jahre alter weißer
Einwohner von Minneapolis und US-Bürger. Laut dem US-Heimatschutzministerium habe der Mann eine Schusswaffe mit zwei Magazinen bei sich gehabt. Das Ministerium veröffentlichte außerdem das Foto einer
Handfeuerwaffe, die bei der erschossenen Person gefunden worden sein soll. Es ist noch unklar, welche Rolle die Waffe bei dem Vorfall spielte. Der Polizeichef von Minneapolis sagte, der
erschossene
Mann sei ein rechtmäßiger Waffenbesitzer gewesen. Er habe auch das Recht
gehabt, seine Waffe mit sich zu führen.
Es ist unklar, warum sich der Mann am Tatort aufhielt. Das
Heimatschutzministerium teilte mit, dass sich der Einsatz der Beamten
gegen einen Ausländer richtete, der sich illegal in den USA aufgehalten
haben soll und wegen eines gewaltsamen Übergriffs gesucht worden sein
soll.

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