Rund 300 Journalisten verlieren ihren Job bei der Traditionszeitung „Washington Post“. Entlassene Mitarbeiter und Unterstützer protestieren vor dem Gebäude.
© REUTERS/Ken Cedeno
Rund 300 Journalisten verlieren ihren Job bei der Traditionszeitung „Washington Post“. Entlassene Mitarbeiter und Unterstützer protestieren vor dem Gebäude.
Stand: heute, 06:52 Uhr
Hunderte Menschen haben am Donnerstag vor dem Gebäude der „Washington Post“ in der US-Hauptstadt gegen die Entlassung zahlreicher Journalisten der traditionsreichen US-Zeitung protestiert. „Demokratie stirbt in der Finsternis. Und Sie, Jeff Bezos, haben das Licht ausgeschaltet“, stand auf einem der Plakate bei der Demonstration mit Blick auf den Amazon-Gründer und milliardenschweren Eigentümer der Zeitung.
Mehrere entlassene Mitarbeiter, die an der Protestaktion teilnahmen, verurteilten die Personalkürzungen. In einer Zeit „beispielloser Angriffe auf die Presse“ sei es „gefährlich, Personal auf diese Weise abzubauen“, sagte Michael Brice-Saddler, der für die Post aus der US-Hauptstadt berichtet hatte. „Diese Kürzungen sind nicht die Schuld unserer Belegschaft, und doch sind sie es, die die Hauptlast der Kosten tragen“, klagte Brice-Saddler.
Home
Deutschland
Deutschland — in German „Das Licht ausgeschaltet“: Hunderte protestieren gegen Massenentlassungen bei der „Washington Post“