Der Mann versuchte 2024, Donald Trump beim Golfspielen zu erschießen. Sicherheitskräfte entdeckten ihn im Gebüsch. Die US-News im Blog.
Attentatsversuch auf Trump: 59-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt
Lebenslange Haft: So lautet das Strafmaß für einen 59-jährigen US-Bürger, den ein Geschworenengericht im Bundesstaat Florida wegen versuchten Mordes an Donald Trump schuldig gesprochen hatte. Die Vorsitzende Richterin Aileen Cannon sprach am Mittwoch von einer „vernünftigen Strafe“ für Ryan Routh. Sie diene dazu, „die Öffentlichkeit vor zukünftigen Straftaten“ Rouths zu schützen.
Der Dachdecker hatte nach Überzeugung des Gerichts geplant, Trump im September 2024 beim Golfspielen zu erschießen, wenige Wochen vor der Präsidentschaftswahl. Ein Sicherheitsbeamter sagte in dem Prozess aus, er habe Routh jedoch am Rande von Trumps Golfplatz in West Palm Beach in Florida entdeckt. Er habe das Feuer auf den Mann eröffnet, der sich offenbar mit einem Gewehr im Gebüsch versteckt hatte. Zunächst gelang Routh die Flucht, später wurde er festgenommen. Trump wurde bei dem Vorfall nicht verletzt.
Der Dachdecker hatte sich in dem Prozess über weite Strecken selbst verteidigt und auf „nicht schuldig“ plädiert. Erst am Schluss des Verfahrens akzeptierte der zeitweise verwirrt wirkende Routh einen Anwalt. Der vorbestrafte Mann hatte Trump nach eigenen Angaben im Jahr 2016 selbst noch gewählt. Nach der ersten Amtszeit des Rechtspopulisten (2017 bis 2021) äußerte er sich aber enttäuscht und nannte Trump einen „Pavian“ und einen „Idioten“.
Nach Tod von Alex Pretti: US-Regierung zieht 700 Einsatzkräfte aus Minnesota ab
Nur wenige Tage nach den tödlichen Schüssen auf den US-Bürger Alex Pretti zieht die US-Regierung die Notbremse. 700 Einsatzkräfte, darunter zahlreiche Angehörige der Einwanderungsbehörde ICE und der Grenzschutzagentur CBP, müssen Minnesota sofort verlassen. Präsident Trumps Grenzbeauftragter Tom Homan kündigte den Schritt am Mittwoch in Minneapolis an.
Homan hatte den Teilabzug der Bundesbediensteten bereits vergangene Woche nach Gesprächen mit örtlichen Verantwortlichen von der Demokratischen Partei in Aussicht gestellt. Er begründete den Schritt nun mit einer verbesserten Abstimmung vor Ort: „Wir haben niemals diese Art von Zusammenarbeit gehabt“, sagte er. Er sei „überrascht“, wie gut es laufe. Insgesamt hatte die US-Regierung rund 3000 Einsatzkräfte nach Minnesota entsandt.
Nach den tödlichen Schüssen auf den Krankenpfleger Alex Pretti am 24. Januar hatte es auch im Lager von Trumps Republikanern teils entsetzte Reaktionen gegeben, in vielen US-Städten gab es Proteste. Es war bereits der zweite Todesfall, nachdem am 7. Januar die unbewaffnete Autofahrerin Renee Good in Minneapolis erschossen worden war. Im Fall Pretti wurden zwei Grenzschutzbeamte vom Dienst suspendiert, für die Tötung Goods ist Videoaufnahmen zufolge ein ICE-Mitarbeiter verantwortlich.
„Schlimmste Reporterin“: Trump beleidigt erneut Journalistin nach Frage zu Epstein-Akten
US-Präsident Donald Trump hat erneut nach einer Frage zu den Epstein-Akten eine Journalistin beleidigt. „Sie sind so schlimm. Sie sind die schlimmste Reporterin“, sagte Trump am Dienstag bei einem Treffen mit Medienvertretern im Weißen Haus in Washington zu einer CNN-Journalistin. „Kein Wunder, dass CNN wegen Leuten wie Ihnen keine Einschaltquoten hat“, fügte der Präsident an die Reporterin gerichtet hinzu, die zuvor Fragen zu den am Freitag neu veröffentlichten Akten zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gestellt hatte.
Trump forderte daraufhin, das Thema Epstein abzuhaken. „Ich denke, es ist jetzt an der Zeit, dass sich das Land vielleicht anderen Themen zuwendet, wie zum Beispiel dem Gesundheitswesen oder anderen Themen, die den Menschen am Herzen liegen“, sagte Trump zu den Journalisten. Am Freitag hatte das US-Justizministerium Millionen weitere Epstein-Akten freigegeben, in denen auch der Name Trump wieder häufig auftaucht. Ein Fehlverhalten konnte Trump bisher nicht nachgewiesen werden.
Als die CNN-Journalistin weiter auf dem Thema beharrte, wurde Trump ausfällig. Der Präsident warf ihr zudem Lügen vor. „Wissen Sie, sie ist eine junge Frau“, sagte er an die Umstehenden gewandt über die Reporterin. „Ich kenne Sie seit zehn Jahren. Ich glaube nicht, dass ich jemals ein Lächeln auf Ihrem Gesicht gesehen habe“, sagte Trump und fügte hinzu: „Wissen Sie, warum Sie nicht lächeln? Weil Sie wissen, dass Sie nicht die Wahrheit sagen.
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