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Großer BILD-Check: Schwarz-rote Einigung: Wer sich wo durchgesetzt hat

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Nach sechs Stunden Verlängerung waren sich die Chefs von CDU, CSU und SPD einig: Sondierung geglückt! Wer sich in welchen Punkten durchgesetzt hat.
Sie brauchten sechs Stunden Verlängerung, dann waren sich die Chefs von CDU, CSU und SPD einig: Sondierung geglückt! Jetzt wollen sie in offiziellen Koalitionsverhandlungen das Regierungsbündnis scharf stellen.
Aber die größten Brocken sind offenbar abgeräumt. Mit dem 11-seitigen Ergebnispapier ist laut CDU-Chef Friedrich Merz „eine Vereinbarung gelungen, die den Geist der Verantwortung und des Vertrauens atmet“. Merz zu BILD: „Wir sind entschlossen, die Herausforderungen anzunehmen und unsere Zukunft mit Mut und Zuversicht in die Hand zu nehmen.“
SPD-Chef Lars Klingbeil pries die neue Einigkeit nach hartem Wahlkampfzoff und einer schwierigen Verhandlungswoche: „Wenn wir es schaffen, Brücken zu bauen, kann das auch woanders im Land gelingen.“
CSU-Chef Markus Söder begnügte sich mit zwei Wörtern: „Passt schon.“
Passt wirklich schon alles?
Die Sondierungen für eine schwarz-rote Bundesregierung treten in die heiße Phase! Am Sa.
Verwunderung über dieses Bild von SPD-Chefin Saskia Esken (63).
Der BILD-Check zu den wichtigsten Ergebnissen:
Fast-Kanzler Merz stellte diesen Punkt allen anderen voran. Kein Wunder, Zurückweisungen an der Grenze hat er zur Bedingung für jegliche Koalition gemacht. Künftig sollen an deutschen Grenzen auch Menschen zurückgewiesen werden, die ein Asylgesuch stellen. Die dürfen bislang einreisen, obwohl Deutschland von sicheren Drittstaaten umgeben ist. Schwarz-Rot will das beenden. Außerdem sollen die schon bestehenden Grenzkontrollen massiv verstärkt werden. Damit soll laut Merz die Zahl der Zurückweisungen schnell und erheblich steigen – und die illegale Migration sinken.
Knackpunkt: In der Vereinbarung steht, dass die Zurückweisungen „in Abstimmung mit unseren europäischen Nachbarn“ vorgenommen werden sollen. Bislang zeigen sich die Nachbarstaaten dazu gar nicht bereit.

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