Vertreter der Trump-Regierung werfen Alex Pretti vor, er habe Grenzschützer angreifen wollen und sei deshalb getötet worden. Videoaufnahmen zeichnen ein anderes Bild der Situation.
© Getty Images via AFP/Stephen Maturen
Vertreter der Trump-Regierung werfen Alex Pretti vor, er habe Grenzschützer angreifen wollen und sei deshalb getötet worden. Videoaufnahmen zeichnen ein anderes Bild der Situation.
Stand: heute, 20:43 Uhr
Nach den tödlichen Schüssen auf einen 37-Jährigen in der US-Großstadt Minneapolis hat der Chef des US-Grenzschutzes die Beamten mit provokanten Äußerungen in Schutz genommen. „Die Opfer sind die Grenzschutzbeamten“, sagte der durch die Abschiebe-Razzien der Trump-Regierung bekannt gewordene Gregory Bovino am Sonntag dem US-Nachrichtensender CNN. „Der Verdächtige hat sich selbst in diese Situation gebracht. Die Opfer sind die Grenzschutzbeamten.“
CNN-Moderatorin Dana Bash hatte Bovin zuvor gefragt, ob er dem Opfer – dem erschossenen Krankenpfleger Alex Pretti – die Schuld an dem Vorfall gebe. Bovin ist mit seinem martialischen Auftreten bei Razzien zu einem Gesicht der harten Abschiebepolitik von US-Präsident Donald Trump geworden.
Beamte des US-Grenzschutzes (US Border Patrol) hatten Pretti am Samstag in Minneapolis am Rande einer Abschiebe-Razzia erschossen.
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