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Coronavirus im Norden: Traditionelles Anbaden in der Nordsee abgesagt

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Das Coronavirus schlägt weiter große Wellen – auch Norddeutschland ist betroffen. Die Auswirkungen sind immer mehr zu spüren, die Zahl der Infizierten steigt.
Hamburg – Das Coronavirus hat das Land bald ein Jahr fest im Griff: Im Norden steigen die Infektionszahlen täglich weiter an, die Gesundheitsämter melden neue Rekordwerte. Deutschland befindet sich nun mitten in der von den Experten angekündigten zweiten Welle. In Hamburg sind mittlerweile 37.539 Menschen an dem Covid-19-Virus erkrankt, in Schleswig-Holstein sind 25.529 Fälle bekannt, in Bremen 13.718, in Mecklenburg-Vorpommern 12.364 und in Niedersachsen 103.059 Covid-19-Fälle. (Stand 2. Januar,21.12 Uhr) Ab Mittwoch,16. Dezember 2020, gilt bis mindestens 10. Januar 2021 ein erneuter bundesweiter Lockdown. Nur noch Geschäfte des täglichen Bedarfs haben geöffnet, außerdem gibt es Kontaktbeschränkungen. Weiterhin gilt eine bundesweite Maskenpflicht in Geschäften, im öffentlichen Nahverkehr und teilweise auf den Straßen und Plätzen. Verstöße gegen das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung werden mit einem Bußgeld geahndet. Alle weiteren Informationen dazu findet Ihr in unserem +++ Coronavirus-Liveticker +++. Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 im Norden gibt es hier: Kiel – In Schleswig-Holstein sind bis Samstagabend 293 neue Corona-Fälle registriert worden. Seit Beginn der Pandemie sind damit im Land 25.529 Infektionen mit Sars-CoV-2 nachgewiesen worden, wie aus den Daten des Gesundheitsministeriums von Samstagabend hervorgeht (Datenstand: 2.1.2021,20.34 Uhr). Die Zahl der Menschen, die mit einer Infektion starben, stieg um sieben auf 443. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg erstmals seit Montag leicht – auf 77,4 (Freitag: 74,2). An den Feiertagen und rund um den Jahreswechsel wurden möglicherweise nicht so viele Tests wie sonst ausgewertet und die Ergebnisse gemeldet. In den Krankenhäusern Schleswig-Holsteins werden derzeit 376 Covid-19-Patienten behandelt,70 davon auf einer Intensivstation.39 dieser Patienten müssen beatmet werden. Die Zahl der Genesenen wird auf rund 19.100 geschätzt. Bremen – Im Land Bremen ist die Zahl neuer Corona-Infektionen am Samstag im Vergleich zum Vortag geringfügig um neun auf 1449 gestiegen. Dazu kam ein Toter im Zusammenhang mit Covid-19, sodass die Zahl der Gestorbenen jetzt insgesamt 202 beträgt, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit (Stand: 16 Uhr) mitteilte. Seit Beginn der Pandemie wurden demzufolge in der Hansestadt 13.718 Corona-Fälle registriert; 12.067 gelten unverändert als genesen. Über die Feiertage und zur Jahreswende wurde allerdings möglicherweise weniger getestet und nicht alle Gesundheitsämter haben das Infektionsgeschehen vollständig gemeldet. Die Zahlen sind deshalb nur bedingt vergleichbar mit den Angaben der Vergangenheit. Hamburg – Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Samstag um 242 gestiegen. Das sind 66 Fälle weniger als an Neujahr und 55 Fälle weniger als am Zweiten Weihnachtsfeiertag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen sank den Angaben zufolge im Vergleich zum Vortag von 130,5 auf 127,6. Vor einer Woche hatte dieser sogenannte Inzidenzwert bei 157,7 gelegen. Die Zahl der Toten in der Corona-Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg um 5 auf 658. Das sind 74 Tote mehr als vor einer Woche. Die Zahl der Geimpften beziffert das RKI mit Stand Freitag auf 3042. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 37.539 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 27.200 als genesen. In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Donnerstag 537 Corona-Patienten behandelt und damit 24 weniger als am Tag zuvor. Auf Intensivstationen lagen 109 Corona-Patienten – vier weniger als am Mittwoch. Das RKI weist mit Blick auf die Fallzahlen in Deutschland darauf hin, dass während der Weihnachtsfeiertage und zum Jahreswechsel weniger Menschen zum Arzt gingen und demnach auch weniger Proben genommen würden. Hamburg – Nach dem coronabedingt härtesten Jahr in der Firmengeschichte blickt der Deutschlandchef der Airbus Zivilflugzeugsparte, André Walter, angespannt auf 2021. Niemand wisse, wie sich der Markt entwickle, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Entscheidend für die Zukunft des Fliegens sei neben der Impfung der Menschen, dass etwa Touristen durch Schnelltests ohne Quarantäne reisen und am Zielort auch tatsächlich Urlaub machen können. Wenn das funktioniere, werde das kommende Jahr für die Branche zwar sicherlich noch schwer, „aber ich hoffe, Anfang 2022 wieder in positivere Zeiten blicken zu können“. Für die Langstrecke gehe es voraussichtlich jedoch erst später wieder bergauf. Wegen der Corona-Pandemie hat Airbus den Abbau von weltweit 15.000 der mehr als 130.000 Stellen angekündigt. Von den 5.100 in Deutschland betroffenen Jobs befinden sich 3200 im Norden. „Wir haben jetzt erst einmal freiwillige Maßnahmen gestartet bis einschließlich März. Bis dahin wird es keine betriebsbedingten Kündigungen geben.“ Danach könne er Entlassungen jedoch nicht ausschließen. Das hänge von der Lage ab, die dann mit den Sozialpartnern neu bewertet werde. Kiel – In Schleswig-Holstein sind bis zum Abend des Neujahrstages 113 neue Corona-Fälle registriert worden. Seit Beginn der Pandemie sind damit im Land 25.236 Infektionen mit Sars-CoV-2 nachgewiesen worden, wie aus den Daten des Gesundheitsministeriums von Freitagabend hervorgeht. Die Zahl der Menschen, die mit einer Infektion starben, stieg um neun auf 436. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank erneut leicht – auf 74,2 (Donnerstag: 76,4). Allerdings werden an den Feiertagen möglicherweise nicht so viele Tests wie sonst ausgewertet und die Ergebnisse gemeldet. In den Krankenhäusern Schleswig-Holsteins werden demnach unverändert 346 Covid-19-Patienten behandelt,66 davon auf einer Intensivstation.30 dieser Patienten müssen beatmet werden. Die Zahl der Genesenen wird auf rund 18.700 geschätzt. Norderney/Borkum – Bei eisigen Temperaturen in die Fluten stürzen: Das traditionelle Anbaden auf Nordseeinseln wie Norderney oder Borkum zieht normalerweise Tausende Menschen an, in diesem Jahr wurde es wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Zwar halten sich einige Ferienwohnungsbesitzer über den Jahreswechsel an der See auf. Generell bitten die Inseln aber darum, auf Tagesbesuche zu verzichten, wie am Neujahrstag die Online-Marketing-Koordinatorin auf Norderney, Sarah Rönner, sagte. Der Jahreswechsel auf Norderney sei ruhig gewesen. Die Insulaner könnten die Ruhe für ein paar Wochen durchaus genießen, auf Dauer zehre der Zustand aber an den Nerven und den Existenzen der Menschen. „Es sind einige Zweitwohnungsbesitzer hier, auch ein paar Tagesgäste waren da. Aber wir bitten darum, dass momentan nicht angereist wird“, sagte Rönner. Die Insel habe aktuell elf Corona-Infizierte, aber nur ein kleines Krankenhaus mit zwei Intensivbetten. Auf Borkum sagte der Geschäftsführer der Nordseeheilbad Borkum GmbH, Göran Sell: „Wir hoffen auf Ostern.“ Der Jahreswechsel sei sehr entspannt und eher still gewesen. „Nach meiner Einschätzung haben sich alle an die Auflagen gehalten.“ Zu Ostern könne der Tourismusbetrieb dann hoffentlich wieder anlaufen. Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern sind am Freitag 196 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Dies sind 40 mehr als am Vortag und 34 mehr als vor einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock mitteilte. Ein weiterer Mensch starb an oder mit dem Coronavirus. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr liegt die Zahl der Toten damit bei 173. Am Mittwoch waren 383 neue Infektionen gemeldet worden, dies war der zweithöchste Wert seit Beginn der Pandemie. Nach den Weihnachtstagen wurde wieder verstärkt getestet. Über den Jahreswechsel wird erneut weniger getestet, so dass laut Robert Koch-Institut die jüngsten Zahlen nicht das ganze Infektionsgeschehen abbilden dürften. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt in Mecklenburg-Vorpommern bei nunmehr 12.364. Als genesen gelten 9434 Betroffene. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) stieg von 90,2 am Donnerstag auf 92,4. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten stieg im Vergleich zum Vortag um elf auf 275, die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen sank um zwei auf 76. Hamburg – Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Neujahrstag um 308 gestiegen. Das teilte die Gesundheitsbehörde mit. Am Freitag vergangener Woche, ebenfalls ein Feiertag, waren 360 Fälle gemeldet worden. Die Zahl der Todesfälle bislang gab das Robert Koch-Institut (RKI) mit 653 an. Damit stieg sie seit Donnerstag um 21. Die Sieben-Tage-Inzidenz – die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner – liegt den Angaben zufolge nunmehr bei 130,5. Am Freitag vor einer Woche hatte dieser Inzidenzwert bei 169,7 gelegen. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 37.297 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 27.000 als genesen. In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Donnerstag 537 Corona-Patienten behandelt und damit 24 weniger als am Vortag. Auf Intensivstationen lagen 109 Corona-Patienten – vier weniger als am Mittwoch. Das RKI weist mit Blick auf die Fallzahlen in Deutschland darauf hin, dass während der Weihnachtsfeiertage und zum Jahreswechsel weniger Menschen zum Arzt gehen und demnach auch weniger Proben genommen werden. Hamburg – Die coronabedingte Verschuldung stellt Hamburg nach Ansicht von Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) nicht vor unlösbare Probleme. „Wir sind aus einer Position der wirtschaftlichen Stärke in die Pandemie gegangen und haben deshalb auch die Kraft, die jetzt nötige Verschuldung in den nächsten Jahren wieder abzubauen“, sagte der frühere Finanzsenator der Deutschen Presse-Agentur. In den gezielten Wirtschaftshilfen sei auch eine Chance zu sehen. „Wir können dadurch wichtige konjunkturelle Impulse setzten mit Investitionen in Wohnungsbau, Bildung, Mobilität und Klimaschutz.“ Die geplante Gesamtkreditaufnahme für 2020 liegt nach Angaben der Finanzbehörde bei knapp 5 Milliarden Euro, für 2021 sind knapp 4,6 Milliarden Euro geplant. Ursprünglich wollte die Stadt in beiden Jahren Schulden abbauen. Seit 2011 habe man den Haushalt der Stadt „konsequent konsolidiert und seit 2014 kumuliert einen Haushaltsüberschuss von mehreren Milliarden Euro erwirtschaftet“, sagte Tschentscher. „Ich bin froh, dass wir in den sieben Jahren, in denen ich Finanzsenator war, den Haushalt mit großer Kraft und Disziplin konsolidiert haben.“ Kiel – In Schleswig-Holstein ist die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen bis zum Silvesterabend um 340 gestiegen. Die Zahl der Menschen, die mit einer Infektion starben, stieg um zwei auf 427, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend im Internet mitteilte. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank weiter leicht – auf 76,4 (Mittwoch: 77,2). In den Krankenhäusern Schleswig-Holsteins werden demnach aktuell 346 Covid-19-Patienten behandelt,24 mehr als am Mittwoch angegeben worden war. 66 der Corona-Patienten liegen auf einer Intensivstation (Mittwoch: 63). Von diesen Patienten müssen unverändert 30 beatmet werden. Die Zahl der Genesenen wird auf rund 18.400 geschätzt. Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern sind am Donnerstag 158 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Dies sind weniger als halb so viele wie am Vortag, aber zehn mehr als am Donnerstag vergangener Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock mitteilte. Ein weiterer Mensch starb an oder mit dem Coronavirus. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr liegt die Zahl der Toten damit bei 172. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt in Mecklenburg-Vorpommern bei nunmehr 12.171. Als genesen gelten 9114 Betroffene. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) stieg von 89,5 am Mittwoch auf 90,2. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten stieg im Vergleich zum Vortag um sieben auf 264, die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen um vier auf 78. Hamburg – Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Donnerstag um 568 gestiegen. Das teilte die Gesundheitsbehörde mit. Am Donnerstag vergangener Woche waren 16 neue Fälle mehr gemeldet worden. Die Zahl der Todesfälle bislang gab das RKI mit 632 an. Damit stieg sie seit Mittwoch um 18. Die Sieben-Tage-Inzidenz – die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner – liegt den Angaben zufolge nunmehr bei 133,3. Am Donnerstag vor einer Woche hatte dieser Inzidenzwert noch bei 179,6 gelegen. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 36.989 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 26.700 als genesen. In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Mittwoch 561 Corona-Patienten behandelt und damit 17 mehr als am Vortag. Auf Intensivstationen lagen 113 Corona-Patienten – fünf mehr als am Dienstag. Hannover – In einer weiteren Region in Niedersachsen ist kurz vor dem Jahreswechsel Impfstoff gegen das Coronavirus eingetroffen: Die erste Lieferung sei da, teilte die Stadt Braunschweig am Donnerstag mit. „Zwei mobile Teams unter Führung der Berufsfeuerwehr beginnen noch am heutigen Silvestertag mit der Impfung von Bewohnerinnen und Bewohnern eines Altenheims“, so die Stadt. Am vergangenen Sonntag hat die größte Impfaktion in der Geschichte Niedersachsens in Bad Rothenfelde im Landkreis Osnabrück begonnen. Auch im Kreis Cloppenburg, in der Graftschaft Bentheim, im Landkreis Nienburg und in der Region Hannover erhielten Frauen und Männer Spritzen, die sie vor einer schweren Erkrankung durch das Coronavirus schützen sollen. Zuerst werden besonders gefährdete hochbetagte Menschen und Pflegepersonal geimpft. Nach dem Plan der Landesregierung soll spätestens am 6. Januar jedes der 50 Impfzentren im Land seine Impfdosen haben. Der Impfstoff ist derzeit knapp – bis Ende März soll Niedersachsen rund 1 Million Dosen bekommen. Da für einen wirksamen Schutz zwei Spritzen nötig sind, können damit etwa 500 000 Menschen geimpft werden. Niedersachsen hat knapp acht Millionen Einwohner. Schwerin – Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hält Lockerungen der aktuell strengen Corona-Schutzvorkehrungen erst nach einer deutlichen Reduzierung der Infektionszahlen für möglich und verantwortbar. „Wir können erst dann größere Lockerungen vornehmen, wenn wir auch über einen längeren Zeitraum wieder Inzidenzwerte von deutlich unter 50 haben“, sagte Schwesig der Deutschen Presse-Agentur in Schwerin. Nach Angaben von Fachleuten sind deutlich weniger als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen Voraussetzung dafür, Infektionswege nachvollziehen und Ansteckungen verringern zu können. Kiel – Eine Durchimpfung der Bevölkerung gegen Corona könnte in Schleswig-Holstein nach Einschätzung von Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) bis zum späten Herbst gelingen. Neben der Voraussetzung von genügend Impfdosen sei ein Schlüssel für eine Entspannung der Lage das Verhalten jedes Einzelnen, sagte Garg. „Je disziplinierter wir uns alle an die Abstands- und Hygieneregeln halten, ans Lüften und die Corona-Warnapp nutzen, desto größer ist der Erfolg bei der Bekämpfung des Coronavirus.“ Garg warb für Vorsicht, Rücksicht und Verantwortung. Rein theoretisch wären laut Garg allein die Impfzentren mit maximaler Auslastung in der Lage, monatlich 300.000 Menschen in Schleswig-Holstein zu impfen. In sechs Monaten könnten also rechnerisch 1,8 Millionen Schleswig-Holsteiner allein in den Impfzentren geimpft werden – das wären etwa 62 Prozent der Bevölkerung. Hinzu kämen noch die Impfungen des Klinikpersonals in den Krankenhäusern und die Impfungen der mobilen Impfteams in Pflegeeinrichtungen – und später die in den Hausarztpraxen. „Das heißt: Die reine Infrastruktur wäre da.“ Aber notwendig seien auch entsprechend viele Impfdosen. Dies hänge davon ab, wie viele Impfstoffe von der European Medicines Agency in Kürze zugelassen werden und wie die Impfstoffproduktion laufe. Kiel – In Schleswig-Holstein sind bis Mittwochabend 528 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Damit gab es insgesamt 24.783 registrierte Ansteckungen. Die Zahl der Menschen mit einer Infektion, die gestorben sind, stieg um 14 auf 425, wie das Gesundheitsministerium am Mittwochabend im Internet mitteilte (Datenstand: 30.12.2020,20.13). Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank weiter leicht – auf 77,2 (Dienstag: 81,7). In den Krankenhäusern Schleswig-Holsteins werden demnach aktuell 322 Covid-19-Patienten behandelt (Dienstag: 318).63 der Corona-Patienten liegen auf einer Intensivstation (Dienstag: 61). Von diesen Patienten müssen 30 beatmet werden (Dienstag: 31). Die Zahl der Genesenen wird auf rund 18.100 geschätzt. Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern sind am Mittwoch 383 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Dies ist der zweithöchste Wert seit Beginn der Pandemie im Frühjahr, wie aus Daten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales in Rostock hervorgeht. Der bislang höchste Wert war am Dienstag mit 456 Neuinfektionen verzeichnet worden. Nach den Weihnachtstagen wurde wieder verstärkt getestet. Am Mittwoch vergangener Woche waren 320 Fälle gemeldet worden. Zehn weitere Menschen sind an oder mit dem Virus gestorben, wie das Amt in Rostock mitteilte. Damit stieg ihre Gesamtzahl auf 170 seit Beginn der Pandemie im Frühjahr. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt in Mecklenburg-Vorpommern bei nunmehr 12.013. Das sind 0,75 Prozent der Bevölkerung. Als genesen gelten 8899 Betroffene. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) stieg auf 89,5. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten stieg im Vergleich zum Vortag um drei auf 257, die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen um 8 auf 74. Hamburg – Zwei Böller-Fans, die gegen das Feuerwerksverbot in Hamburg vor Gericht gezogen waren, sind auch vor dem Hamburgischen Oberverwaltungsgericht gescheitert. Das Gericht lehnte seine Beschwerde gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hamburg vom Montag ab, wie ein Sprecher am Mittwoch in Hamburg sagte. Damit bleibt das Verbot von Feuerwerk im privaten wie im öffentlichen Raum in der Hansestadt bestehen. Hamburg – Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Mittwoch um 470 gestiegen. Das sind acht Neuinfektionen mehr als am Vortag, aber 92 weniger als vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen sank nach Angaben der Gesundheitsbehörde im Vergleich zum Vortag von 139,0 auf 134,1. Am Mittwoch vor einer Woche hatte dieser sogenannte Inzidenzwert noch bei 174,3 gelegen. Die Zahl der Toten in der Corona-Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) für Hamburg stieg um 16 auf 614. Das sind 53 Tote mehr als vor einer Woche. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 36.421 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, von denen nach RKI-Schätzungen 26.200 als genesen angesehen werden können. Die Zahl der inzwischen Geimpften bezifferte das RKI (Stand Dienstagmorgen) auf 1071. Schwerin – Seit dem Beginn der Impfungen gegen Covid-19 am Sonntag haben in Mecklenburg-Vorpommern etwa 4900 Menschen eine Spritze bekommen. Dies teilte das Gesundheitsministeriums am Mittwochmorgen in Schwerin mit. Ziel ist es, bis zum Ende der Woche landesweit mindestens 10.000 Personen im Nordosten erstmalig zu impfen. Für den vollen Impfschutz ist eine zweite Spritze erforderlich. Da eine Reserve für diese Folgeimpfung nach drei Wochen gebildet werden soll, kommt nicht der gesamte bislang angelieferte Impfstoff zum Einsatz. Hannover – Die Corona-Fallzahlen in Niedersachsen bleiben auf hohem Niveau. Innerhalb eines Tages wurden 1502 Neuinfektionen und 62 Covid-19-Tote gemeldet, wie aus den Zahlen des Landesgesundheitsamtes am Mittwoch hervorgeht. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner lag im Landesdurchschnitt bei 92,1 – das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vortag. Weil an den Feiertagen weniger getestet wurde, könne dies allerdings nicht als rückgängiges Infektionsgeschehen interpretiert werden, hieß es. Aktuell am stärksten betroffen waren der Landkreis Gifhorn mit einer Inzidenz von 167,7, die Grafschaft Bentheim (166,2) sowie der Landkreis Vechta (162,4). Schwerin – Impfwillige Senioren in Mecklenburg-Vorpommern müssen sich im Streben nach einem raschen Termin für die Corona-Schutzimpfung noch etwas gedulden. Anders als im Nachbarland Schleswig-Holstein, wo schon am Dienstag erste Impftermine über das Internet vergeben wurden, werden in Mecklenburg-Vorpommern Menschen über 80 Jahre zunächst erst einmal angeschrieben. In den Briefen enthalten seien Informationen zur Impfung und eine Telefonnummer, unter der Impftermine vereinbart werden können, teilte das Gesundheitsministerium in Schwerin mit. Die Briefe würden von Anfang kommender Woche an stufenweise verschickt. Bereits am Sonntag war in Pflegeheimen damit begonnen worden, Bewohner und Mitarbeiter zu impfen. Kiel – In Schleswig-Holstein sind bis Dienstagabend 483 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der Menschen mit einer Infektion, die gestorben sind, stieg um 17 auf 411, wie das Gesundheitsministerium am Dienstagabend im Internet mitteilte. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank weiter leicht – auf 81,7 (Montag: 85,2). In den Krankenhäusern Schleswig-Holsteins werden demnach aktuell 318 Covid-19-Patienten behandelt (Montag: 309).61 der Corona-Patienten liegen auf einer Intensivstation (Montag: 56). Von diesen Patienten müssen 31 beatmet werden (Montag: 31). Die Zahl der Genesenen wird auf rund 17.800 geschätzt. Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern sind am Dienstag 459 Corona-Neuinfektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus gemeldet worden – so viele wie noch nie zuvor seit Beginn der Corona-Pandemie. Erstmals wurden somit mehr als 400 Neuinfektionen an einem Tag gemeldet. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) stieg infolgedessen deutlich auf 82,8 an, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock am Dienstag mitteilte. Eine Sprecherin des Lagus führte die hohen Infektionszahlen unter anderem auf vermehrte Testungen nach den Weihnachtsfeiertagen zurück. Zudem seien manche Testzentren über die Feiertage geschlossen gewesen. Neun weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion – insgesamt sind es nun im Nordosten 161. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Infektionen beträgt nach Lagus-Angaben 11.634. Als genesen gelten 8664 Betroffene. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten stieg im Vergleich zum Vortag um 28 auf 254. Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen stieg im selben Zeitraum um sieben auf 66. Am Dienstag vergangener Woche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 96,3 gelegen. Wissenschaftler halten eine Inzidenz von unter 50 für erforderlich, um Infektionswege halbwegs nachverfolgen und die Pandemie eindämmen zu können. Drei Landkreise weisen eine Inzidenz von über 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auf. Am höchsten ist der Wert im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 167,4, gefolgt von Vorpommern-Greifswald mit 111,6. Den mit Abstand geringsten Inzidenzwert weist weiterhin Rostock mit 27,7 auf. Lübz – In einem Pflegeheim in Lübz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) sind insgesamt 83 Corona-Infektionsfälle gezählt worden.57 davon seien Bewohner und 26 Mitarbeiter, sagte ein Landkreissprecher am Dienstag auf Anfrage. Erste Infektionen habe es demnach vor wenigen Tagen gegeben. Danach sei großflächig getestet worden. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) wurden in dem Landkreis 130 Corona-Neuinfektionen am Dienstag gezählt, landesweit wurde mit 459 ein neuer Tageshöchstwert erreicht. Hannover/Bremen – In Niedersachsen sind bis einschließlich Montag 835 Menschen mit der ersten Dosis des Corona-Impfstoffs geimpft worden. Das berichtete das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag. Für Bremen wies das RKI 592 Impfungen aus. Mit den bisherigen Impfungen liegen die beiden Länder im Vergleich im unteren Drittel. Nur für Brandenburg (107), Thüringen (257), Sachsen (857) und das Saarland (862) lag der Wert auch noch unter 1000. Bundesweit erhielten 41.962 Menschen die erste Dosis gegen das Coronavirus. Der Anstieg im Vergleich zum Vortag betrug demnach 19.084 Impfungen. Das ist allerdings nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften, sondern kann auch Nachmeldungen einschließen, wie das RKI schreibt. Die Daten legten nahe, dass in den ersten Tagen – entsprechend der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission – vor allem mobile Impfteams in Altenheimen impften, erläutert RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher mit Blick auf die eher geringe Zahl an Impfungen bundesweit. Eine Impfquote, also den Anteil der Geimpften an der Gesamtbevölkerung, nennt das RKI zunächst nicht. Dazu sei die Zahl der Geimpften derzeit noch zu gering, sagte Glasmacher. Erfasst werden derzeit Impfungen mit der ersten Impfdosis. Eine zweite Impfung ist etwa drei Wochen nach der ersten fällig, um einen vollständigen Impfschutz zu erzielen. Es ist somit nicht davon auszugehen, dass alle Geimpften bereits sicher vor der Erkrankung Covid-19 geschützt sind. Hamburg – Die meisten Hamburger Schüler bleiben nach den Weihnachtsferien länger zu Hause. Die Anwesenheitspflicht in den Hamburger Schulen wird wegen der Corona-Pandemie bis mindestens 17. Januar aufgehoben. Das hat der Senat am Dienstag beschlossen. Damit gelte weiterhin ein eingeschränkter Schulbetrieb. Bisher galt die Regel bis zum 10. Januar. Darüber hinaus geht der Senat davon aus, dass auch in den letzten beiden Januarwochen kein regulärer Präsenzunterricht in allen Klassenstufen stattfinden kann. Die endgültige Entscheidung darüber werde der Senat nach Abstimmung mit den anderen Bundesländern sowie unter Berücksichtigung der Infektionslage im Januar treffen. Hamburg – Hamburgs Corona-Impfzentrum in den Messehallen ist arbeitsfähig. „Wir sind startklar. Wir brauchen nur noch den Impfstoff“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hamburg, Walter Plassmann, am Dienstag bei einem Ortstermin und Probetrieb in der Halle A3. Das modular aufgebaute und von der KV betriebene Zentrum soll in der Spitze bis zu 7000 Impfungen pro Tag ermöglichen. Tatsächlich in Betrieb gehen wird es nach Angaben der Gesundheitsbehörde voraussichtlich Anfang Januar. Derzeit würden von mobilen Impfteams nur Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen vor dem Coronavirus geschützt. Hamburg – Der traditionelle Neujahrsempfang im Hamburger Rathaus am Morgen des 1. Januars fällt wegen der Corona-Pandemie aus. Das Rathaus bleibt weiterhin für den Besucherverkehr geschlossen, teilte der Senat am Dienstag mit. Zum Neujahrsempfang lädt der Erste Bürgermeister traditionell alle Hamburger ins Rathaus ein, um Neujahrsgrüße für den Senat entgegen zu nehmen. An dem Empfang nehmen in der Regel auch Vertreter zahlreicher Vereine und Verbände, Trachtengruppen, Schützengilden sowie Hamburger Originale – Zitronenjette und Hummel – teil. Seit vielen Jahren wird die Veranstaltung vom Polizeiorchester Hamburg begleitet. Der Neujahrsempfang geht zurück auf das 18. Jahrhundert. Damals machten Diplomaten und Honoratioren dem präsidierenden Bürgermeister ihre Aufwartung, um zum neuen Jahr zu gratulieren. Hamburg – Wegen der hohen Zahl an Corona-Infizierten in Pflegeheimen dürfen Besucher alle Einrichtungen dieser Art in Hamburg ab sofort nur noch mit einem negativen Corona-Test betreten. „Besucher müssen künftig nachweisen, dass bei ihnen keine Sars-CoV-2-Infektion besteht“, erklärte die Gesundheitsbehörde am Dienstag. Solange nicht alle Einrichtungen in der Lage seien, Tests für Besucher anzubieten, richte die Stadt übergangsweise zentrale Teststandorte ein. Erste Anlaufstelle bleibe aber die Pflegeeinrichtung. Sofern in der zu besuchenden Einrichtung selbst kein Schnelltest angeboten werde, händige die Einrichtung Besuchern eine Bescheinigung aus, mit der sie einen Termin für einen kostenlosen Schnelltest vereinbaren könnten. Hannover – In Niedersachsen sind innerhalb eines Tages 80 neue Corona-Tote gemeldet worden. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie, wie aus den Zahlen des Landesgesundheitsamtes in Hannover am Dienstag hervorgeht. Zudem wurden binnen 24 Stunden 837 Neuinfektionen registriert. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner lag bei 93,7 – das ist ein Rückgang im Vergleich zum Vortag. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind die Zahlen allerdings nur bedingt aussagekräftig, da an Wochenenden und Feiertagen weniger getestet wird. Möglicherweise wurden Todesfälle von den Weihnachtstagen auch später übermittelt. Seit Beginn der Pandemie starben landesweit 1884 Menschen mit oder an dem neuartigen Virus. Hamburg – Anders als im Nachbarland Schleswig-Holstein können Hamburgs Bürger noch keine Termine für eine Corona-Schutzimpfung vereinbaren. Derzeit würden nur Bewohner und Personal von Pflegeeinrichtungen geimpft, teilte die Gesundheitsbehörde am Dienstag mit. Danach folgten weitere Einrichtungen, Tätigkeitsbereiche und Berufsgruppen. Eigene Terminvereinbarungen seien deshalb noch nicht möglich. Sobald jedoch mehr Impfstoff zur Verfügung stehe, „wird der Senat öffentlich weitere Bevölkerungsgruppen zur Corona-Schutzimpfung aufrufen“, kündigte die Behörde an. Hamburger, die aufgrund ihres Alters impfberechtigt seien, würden schriftlich informiert. Impfberechtigte Personen könnten dann telefonisch oder online einen Termin im Zentralen Impfzentrum vereinbaren, das Anfang Januar schrittweise seien Betrieb aufnehmen werde. Hamburg – Nach den moderaten Zahlen der vergangenen Tage ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen in Hamburg am Dienstag sprunghaft um 462 gestiegen. Am Montag waren noch 153 Neuinfektionen gemeldet worden. Wegen der Weihnachtsfeiertage wurden offenbar weniger Fälle gemeldet, als es tatsächlich gab. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 10.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen sank nach Angaben der Gesundheitsbehörde im Vergleich zum Vortag von 145,3 auf 139,0. Die Zahl der Toten in der Corona-Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg um 9 auf 598. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 35.951 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, von denen nach RKI-Schätzungen 25.900 als genesen angesehen werden können. In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Montag 553 Corona-Patienten behandelt – 22 mehr als am Sonntag. Auf Intensivstationen wurden 110 Corona-Patienten behandelt – genauso viele wie am Sonntag. Hamburg – Die Stimmung in der Reisewirtschaft und im Gastgewerbe Norddeutschlands hat sich wegen der Corona-Pandemie drastisch eingetrübt. In der Reisebranche stürzte der am Dienstag vorgestellte Klimaindex der IHK Nord im Vergleich zum Vorjahr von 108,5 auf 20,9 Punkte ab. Im Gastgewerbe sank der Index von 132 auf 64 Punkte. An der Befragung im Oktober nahmen nach IHK-Angaben rund 1200 Betriebe teil. Eine Rückkehr zur Normalität erwarten die meisten Unternehmen im Gastgewerbe erst im zweiten Halbjahr 2021, die der Reisewirtschaft noch später. „Wenn es zu Ostern nicht wieder eine weitgehende Normalität in der Gastronomie, Hotellerie und bei den Veranstaltern gibt, dann werden ganz viele Betriebe mit ihren Mitarbeitern wirtschaftlich nicht mehr durchhalten können“, warnte der Präsident der IHK für Ostfriesland und Papenburg, Bernhard Brons. Die Unternehmen bräuchten eine Perspektive. Hamburg/Kiel – Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg hat sich gegen Sonderrechte für Menschen ausgesprochen, die gegen das Coronavirus geimpft sind. Auf NDR Info sagte der FDP-Politiker am Dienstag, schon wegen der bisher knappen Menge an Impfstoff seien Vorrechte für die wenigen Geimpften nicht vorstellbar. „Wir sind gemeinsam als Gesellschaft solidarisch durch die Pandemie gekommen“, erläuterte Garg. Jetzt ließen viele Menschen bei den Impfungen denen den Vortritt, die besonders gefährdet sind. Da seien Privilegien für Geimpfte kaum vorstellbar. Eine Pflicht, sich impfen zu lassen, falls die angestrebte sogenannte Herdenimmunität nicht erreicht wird, hält der FDP-Politiker für problematisch. Die Impfbereitschaft werde sich weiter erhöhen, sagte Garg. „Das Problem in den nächsten Wochen wird eher sein, dass wir nicht so viel Impfstoff geliefert bekommen, wie es Impfwillige gibt.“ Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern sind am Montag 118 Neuinfektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus gemeldet worden – einer weniger als am Vortag und 13 mehr als Montag vor einer Woche. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) stieg leicht auf 77,5, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock am Montag mitteilte. Neun weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion – insgesamt sind es nun im Nordosten 152. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Infektionen beträgt nach Lagus-Angaben 11.175. Als genesen gelten 8405 Betroffene. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten sank im Vergleich zum Vortag um 38 auf 226. Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen stieg im selben Zeitraum hingegen um vier auf 59. Am Montag vergangener Woche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 97,4 gelegen. Wissenschaftler halten eine Inzidenz von unter 50 für erforderlich, um Infektionswege halbwegs nachverfolgen und die Pandemie eindämmen zu können. Wegen der Weihnachtsfeiertage ist es möglich, dass weniger Fälle gemeldet werden als es tatsächlich gibt. Das Robert Koch-Institut wies darauf hin, dass an Weihnachten weniger Menschen einen Arzt aufsuchen, wodurch weniger Tests durchgeführt würden. Zwei Landkreise weisen weiter eine Inzidenz von über 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auf. Am höchsten ist der Wert im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 147,6, gefolgt von Vorpommern-Greifswald mit 118. Den mit Abstand geringsten Inzidenzwert weist weiterhin Rostock mit 26,8 auf. Kiel – In Schleswig-Holstein sind bis Montagabend 260 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der Menschen mit einer Infektion, die gestorben sind, stieg um 18 auf 394, wie das Gesundheitsministerium am Montagabend im Internet mitteilte (Datenstand: 28.12.2020). Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank demnach leicht auf 85,2 (Sonntag: 86,0). In den Krankenhäusern Schleswig-Holsteins werden demnach aktuell 309 Covid-19-Patienten behandelt (Sonntag: 262).56 der Corona-Patienten liegen auf einer Intensivstation – vor einer Woche waren es noch 30, am Vortag 50. Von diesen Intensivpatienten müssen 31 beatmet werden (Sonntag: 21). Die Zahl der Genesenen wird auf rund 17.400 geschätzt. Hamburg – Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt gegen einen Mediziner wegen des Ausstellens falscher Atteste im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. „Die verfahrensgegenständlichen Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht waren bei unterschiedlichen Gelegenheiten, beispielsweise bei Kontrollen in Zügen, aufgefallen“, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag auf Anfrage mit. Der Hamburger Arzt ist bekannter Corona-Skeptiker und bereits bei mindestens einer „Querdenken“-Demonstration als Redner aufgetreten. Außerdem gehört er zur coronakritischen Initiative „Ärzte für Aufklärung“. Auf Anfragen reagierte er zunächst nicht. Im Falle einer Verurteilung könnte ihm auch der Entzug der Approbation drohen. Hamburg – Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Montag um 153 gestiegen. Das sind 68 Neuinfektionen weniger als am Vortag und 148 weniger als am Montag vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100 000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen sank nach Angaben der Gesundheitsbehörde im Vergleich zum Vortag von 153,1 auf 145,3. Vor einer Woche hatte dieser sogenannte Inzidenzwert bei 158,8 gelegen. Die Zahl der Toten in der Corona-Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg um 3 auf 589 – 42 mehr als vor einer Woche. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 35.489 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, von denen nach RKI-Schätzungen 25.600 als genesen angesehen werden können. In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Sonntag 531 Corona-Patienten behandelt – 15 mehr als an Heiligabend. Auf Intensivstationen wurden 110 Corona-Patienten behandelt – 10 mehr als am Donnerstag. Wegen der Weihnachtsfeiertage ist es möglich, dass weniger Fälle gemeldet werden, als es tatsächlich gibt. Das Robert Koch-Institut wies darauf hin, dass an Weihnachten weniger Menschen einen Arzt aufsuchen würden, wodurch weniger Tests durchgeführt werden. Hamburg – Nach dem gelungenen Start am Sonntag setzen die Impfteams ihre Arbeit in den Hamburger Pflegeheimen wie geplant fort. Am Montag sollten weitere rund 500 Bewohner und Mitarbeiter des Hospitals zum Heiligen Geist in Poppenbüttel mit der ersten Impfung gegen das Coronavirus versorgt werden. Zudem werden Pflegende und Mitarbeiter in einer Einrichtung in Barmbek mit der Schutzimpfung versorgt, wie ein Sprecher der Gesundheitsbehörde der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg sagte. Am Sonntag haben in Poppenbüttel eine 84 und eine 88 Jahre alte Frau in Hamburg zuerst die Spritze gegen das Coronavirus erhalten. Im Anschluss daran waren rund weitere 500 Menschen geimpft worden. Die Impfungen in Hamburg seien dabei sehr gut gelaufen und die Teams sehr gut vorangekommen, sagte der Sprecher weiter. Diese Arbeit solle nun in dieser Woche zügig fortgesetzt werden. Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) hofft darauf, dass bis zum Jahresende mehr als 10.000 Menschen in Hamburg gegen das Virus geimpft sein werden. In Hamburg sollten Biontech-Planungen zufolge noch bis dahin insgesamt rund 29.500 Impfdosen zur Verfügung stehen. Da für einen Impfschutz immer zwei Injektionen nötig sind, könnten damit mehr als 14.500 Menschen gegen Corona geimpft werden. Kiel – In Schleswig-Holstein sind bis Sonntagabend 202 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der Menschen mit einer Infektion, die gestorben sind, stieg um 10 auf 376, wie das Gesundheitsministerium am Sonntagabend im Internet mitteilte (Datenstand: 27.12.2020,20.16 Uhr). Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg demnach auf landesweit 86,0. In den Krankenhäusern Schleswig-Holsteins werden demnach aktuell 262 Covid-19-Patienten behandelt,50 auf Intensivstationen.21 müssen beatmet werden. Die Zahl der Genesenen wird auf rund 17 200 geschätzt. Hannover – In Niedersachsen sind am Sonntag 445 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit sind seit Beginn der Pandemie 103.059 Menschen infiziert worden, wie das Gesundheitsministerium in Hannover mit Stand 9.00 Uhr mitteilte.21 Menschen starben seit Samstag an oder mit dem Coronavirus, die Gesamtzahl stieg auf 1.196 Tote. Am Samstag waren 964 Neuinfektionen gemeldet worden, am Freitag 1332 Neuinfektionen. Das Ministerium wies aber darauf hin, dass über die Feiertage weniger getestet werde. Der Rückgang der Zahlen dürfe daher „nicht als ein tatsächlich rückläufiges Infektionsgeschehen interpretiert werden». Die Ansteckungsrate auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen lag am Sonntag bei 100,1 (Samstag: 114,4). Regional war immer noch die Grafschaft Bentheim am stärksten betroffen mit einem Sieben-Tage-Wert von 172,2. Dort gelten seit Mittwoch Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens. Besonders hohe Werte gab es auch im Kreis Vechta (170,9), in der Region Hannover (167,6) und im Kreis Gifhorn (158,1). Für das Bundesland Bremen wurden am Sonntag (Stand 16 Uhr) 40 nachgewiesene neue Infektionen gemeldet und eine Gesamtzahl von 13.212 Infektionen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 2 auf 183 Tote. Hamburg – Die Polizei hat über die Weihnachtsfeiertage mehrere Treffen von Menschen aufgelöst, bei denen die Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie nicht eingehalten wurden. Am Mittwoch seien die Beamten auf eine mutmaßliche Weihnachtsfeier in Hamburg-Allermöhe aufmerksam gemacht worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Dabei trafen die Beamten einige Mitarbeiter bei den Aufräumarbeiten nach einer Feier an. Keiner von ihnen habe einen Mund-Nasen-Schutz getragen. Ebenfalls am Mittwochabend entdeckte die Polizei zwei illegale Glücksspieltreffen mit Menschen aus mehreren unterschiedlichen Haushalten. In einem Firmengebäude in Hamburg-Tonndorf hatten sich den Angaben nach 24 Männer im Alter von 26 bis 53 Jahren zum illegalen Glücksspiel getroffen. In Hamburg-Neustadt hatten sieben Männer im Alter von 23 bis 51 Jahren in einem Geschäftsraum ebenfalls offenbar Glücksspiele gespielt. An Heiligabend ließ die Polizei darüber hinaus einen Friseurbetrieb in Hamburg-Billstedt schließen, der entgegen der Vorschriften noch Kunden bedient hatte. Hamburg – Die sieben vor einer Woche aus Großbritannien nach Hamburg eingereisten und positiv auf Corona getesteten Fluggäste haben nicht die neue Variante des Coronavirus in die Hansestadt mitgebracht. Das habe die sogenannte Sequenzierung der Virusgenome ergeben, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde am Sonntag in Hamburg der Deutschen Presse-Agentur. „Es hat sich dafür kein Nachweis ergeben.“ Die Fluggäste waren vor einer Woche am Sonntag auf dem Hamburger Flughafen gelandet. In einem freiwilligen Schnelltest waren sie anschließend positiv auf Covid-19 getestet worden. Wegen einer neuen und möglicherweise ansteckenderen Variante des Coronavirus war die Einreise von Flugpassagieren aus Großbritannien an mehreren deutschen Flughäfen vor sieben Tagen zunächst gestoppt worden. Seit Montag sind Flüge aus dem Vereinigten Königreich untersagt. Am Sonntag waren kurz vor dem Stopp noch drei Flüge aus Großbritannien in Hamburg angekommen. Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntag 119 Neuinfektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus gemeldet worden – 17 mehr als am Vortag und 14 weniger als Sonntag vor einer Woche. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 77,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock am Sonntag mitteilte. Ein weiterer Mensch starb im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion – insgesamt sind es nun im Nordosten 143. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Infektionen beträgt nach Lagus-Angaben 11.062. Als genesen gelten 8289 Betroffene. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten stieg um 54 auf 264, davon lagen 55 auf Intensivstationen. Zwei Landkreise weisen weiter eine Inzidenz von über 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auf. Am höchsten ist der Wert im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit jetzt 147,2, gefolgt von Vorpommern-Greifswald mit einer Inzidenz von 115,4. Den mit Abstand geringsten Inzidenzwert weist weiterhin Rostock mit 28,7 auf. Hamburg – Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Sonntag nach den Weihnachtsfeiertagen um 221 gestiegen. Das sind 76 Neuinfektionen weniger als am Vortag und 88 weniger als am Samstag vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen sank nach Angaben der Gesundheitsbehörde im Vergleich zum Vortag von 157,7 auf 153,1. Vor einer Woche hatte dieser sogenannte Inzidenzwert bei 158,9 gelegen. Die Zahl der Toten in der Corona-Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg um 2 auf 586 – 41 mehr als vor einer Woche. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 35.336 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, von denen nach RKI-Schätzungen 25.200 als genesen angesehen werden können. In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Heiligabend 516 Corona-Patienten behandelt – 25 weniger als am Mittwoch. Auf Intensivstationen wurden 100 Corona-Patienten behandelt – 3 mehr als am Mittwoch. Hamburg – Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat am Sonntag allen Menschen gedankt, die mit der Vorbereitung für die erste Corona-Schutzimpfung in dem Stadtstaat beschäftigt gewesen sind. „Es geht uns ja darum, möglichst schnell möglichst viele Menschen zu impfen. Deswegen war es gut, dass alles vorbereitet war“, sagte Tschentscher unmittelbar nach den ersten Impfungen in dem Pflegeheim in Hamburg-Poppenbüttel. Mit dem Impfstoff könne man historisch gesehen in einer Pandemie zum ersten Mal aktiv etwas gegen die Krankheit tun. „Ich bin froh, dass es uns in Deutschland, Europa und weltweit gelingt, jetzt der Pandemie die Stirn zu bieten und sie Schritt für Schritt zu überwinden und damit dann auch endgültig in eine normale Situation zurückzukommen“. Gleichzeitig sei es aber noch viel zu früh, um über Lockerungen nachzudenken. „Wir sind in einer noch sehr ernsten Infektionslage. Wir werden jetzt die zwei, drei Wochen über die Weihnachts- und Silvestertage erst einmal ansehen müssen“. Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) bezeichnete den Impfstart in Hamburg als einen sehr guten Tag. „Weil jede Schutzimpfung, die jemand bekommt, dazu beitragen kann, dass ein schwerer Krankheitsverlauf vermieden wird. Sie erreicht damit Schritt für Schritt, dass es uns gelingt, den Weg aus der Pandemie zu finden. (…) Wir haben diesen Tag sehr lange erwartet“. Lübeck – Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat zum Auftakt der Corona-Schutzimpfungen zu einer großen Beteiligung aufgerufen. Wer sich impfen lasse, „schützt seine Gesundheit und die Gesundheit anderer und hilft Leben zu retten“, betonte Günther am Sonntag anlässlich eines Besuches im Logistikzentrum der Johanniter in Lübeck. Dort waren am Vormittag drei mobile Impfteams mit Impfstoffen ausgestattet worden. Kurz darauf sollte in Seniorenheimen der Stadt mit dem Impfen von Bewohnern und Pflegepersonal begonnen werden. Ebenfalls am Sonntag sollte auch in Kliniken des Landes die Impfung besonders gefährdeter Mitarbeiter starten. Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) zeigte sich erfreut, dass der Impfstart noch im alten Jahr erfolgte. „Ich bin sehr froh, dass wir jetzt soweit sind und jetzt diesen großen Schritt zur Bekämpfung der Pandemie gehen können“, erklärte er. Beide Politiker kündigten an, sich ebenfalls impfen lassen zu wollen, und zwar dann, wenn sie nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission an der Reihe seien. Zunächst werden aber Bewohner in Senioren- und Pflegeheimen geimpft, Pflegepersonal und über 80-Jährige, die zu Hause leben. Hamburg – In Hamburg sind am Sonntag die ersten Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Die erste Impfdosis bekam dabei eine 84 Jahre alte Bewohnerin des Hospitals zum Heiligen Geist in Hamburg-Poppenbüttel. Mehr dazu erfahrt ihr >>> hier. Kiel – In Schleswig-Holstein sind bis zum Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages 229 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der Menschen mit einer Infektion, die gestorben sind, stieg um 7 auf 366, wie das Gesundheitsministerium am Samstagabend im Internet mitteilte (Datenstand: 26.12.2020,20.04 Uhr). Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank demnach auf landesweit 85,4. In den Krankenhäusern Schleswig-Holsteins werden demnach aktuell 262 Covid-19-Patienten behandelt,50 auf Intensivstationen.21 müssen beatmet werden. Die Zahl der Genesenen wird auf insgesamt 17.000 geschätzt. Schwerin – Die ersten Dosen des Corona-Impfstoffes des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer sind in Mecklenburg-Vorpommern eingetroffen. Das bestätigte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Schwerin. Der Impfstoff werde an einem geheimen Ort untergebracht. Kiel – Die erste Lieferung von Impfdosen gegen das Coronavirus ist am Samstag in Schleswig-Holstein eingetroffen. Das bestätigte ein Sprecher des Lagedienstes der Polizei. Damit kann am Sonntag wie geplant mit den ersten Impfungen begonnen werden. Hamburg – In einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Harburg ist es zu einem Corona-Ausbruch gekommen: 32 Menschen wurden positiv getestet. Die Feuerwehr brachte die Infizierten sowie 25 Familienangehörige zur Isolation in eine Unterkunft im Hamburger Stadtteil Rahlstedt, wie ein Sprecher der Innenbehörde am Samstag mitteilte. Nachdem es erste Verdachtsfälle in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Harburg gegeben hatte, wurden den Angaben zufolge alle 189 Bewohner und Betreuer an Heiligabend getestet. Bei den Verdachtsfällen habe es sich um Schulkinder gehandelt. Das Ergebnis des Massentests lag einen Tag später vor. Die Einrichtung steht unter Quarantäne. Hannover – In Niedersachsen sind zum zweiten Weihnachtstag 964 nachgewiesene Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit stieg die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 102.614 Infizierte, wie das Gesundheitsministerium in Hannover am Samstag (Stand 9 Uhr) mitteilte. Fünf Menschen starben seit Freitag an oder mit dem Coronavirus, die Gesamtzahl stieg auf 1175 Tote. Am Freitag waren 1332 Neuinfektionen gemeldet worden. Das Ministerium wies aber darauf hin, dass über die Feiertage weniger getestet werde. Die Zahlen seien nur bedingt aussagekräftig für die Entwicklung der Pandemie im Land. Die Ansteckungsrate auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen lag am Samstag bei 111,4 (Freitag: 119,0). Regional war die Grafschaft Bentheim mit einem Sieben-Tages-Wert von 236,2 am stärksten betroffen. Dort gelten seit Mittwoch zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens Ausgangsbeschränkungen. Besonders hohe Werte gab es auch im Kreis Gifhorn (202,0), im Kreis Vechta (198,2) und in der Region Hannover (183,0). Hamburg – Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am zweiten Weihnachtsfeiertag um 297 gestiegen. Das sind 63 Neuinfektionen weniger als am Vortag und 228 weniger als am Samstag vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen sank nach Angaben der Gesundheitsbehörde im Vergleich zum Vortag von 169,7 auf 157,7. Vor einer Woche hatte dieser sogenannte Inzidenzwert bei 157,0 gelegen. Die Zahl der Toten in der Corona-Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg um 4 auf 584 – 56 mehr als vor einer Woche. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 35.115 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, von denen nach RKI-Schätzungen 25.200 als genesen angesehen werden können. In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Heiligabend 516 Corona-Patienten behandelt – 25 weniger als am Mittwoch. Auf Intensivstationen wurden 100 Corona-Patienten behandelt – 3 mehr als am Mittwoch. Wegen der Weihnachtsfeiertage ist es möglich, dass weniger Fälle gemeldet werden, als es tatsächlich gibt. Das Robert Koch-Institut wies darauf hin, dass an Weihnachten weniger Menschen einen Arzt aufsuchen würden, wodurch weniger Tests durchgeführt werden. Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern sind am zweiten Weihnachtsfeiertag 102 Neuinfektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus gemeldet worden – 60 weniger als am Vortag und 89 weniger als Samstag vor einer Woche. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz sank landesweit auf 77,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock am Samstag mitteilte. Drei weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion – insgesamt sind es nun im Nordosten 142. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Infektionen beträgt nach Lagus-Angaben 10.946. Als genesen gelten 8042 der Betroffenen. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten stieg um 10 auf 210, davon lagen 52 auf Intensivstationen. Hamburg – In Hamburg sind am Samstag die ersten Dosen des Corona-Impfstoffes eingetroffen. Das bestätigte ein Sprecher des Lagedienstes der Hamburger Polizei. Der Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer werde an einem geheimen Ort untergebracht. Die Schutzimpfungen gegen das Coronavirus in Hamburg rücken damit in greifbare Nähe. Am Sonntag sollen die Impfungen beginnen. Nach Angaben des Senats werden mobile Teams als erstes die Bewohner und das Personal der Pflegeeinrichtung Hospital zum Heiligen Geist im Stadtteil Poppenbüttel impfen. Nach Planungsunterlagen von Biontech, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, sollte Hamburg in einer ersten Tranche 9750 Impfdosen erhalten. Am Montag sollte dann eine weitere Tranche mit 4875 Einheiten folgen. Bis Ende des Jahres soll Hamburg über rund 29.500 Impfdosen verfügen. Danach werden laut Plan wöchentlich 14.625 Einheiten geliefert. Die Gesundheitsbehörde rechnet allein für die vorrangige Impfung der Bewohner und des Personals der Pflegeeinrichtungen mit einem Bedarf von rund 30.000 Anwendungen. Kiel – In Schleswig-Holstein sind bis zum Ende des ersten Weihnachtsfeiertages 229 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der Menschen mit einer Infektion, die gestorben sind, stieg um 4 auf 359, wie das Gesundheitsministerium am Freitagabend im Internet mitteilte. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank demnach auf landesweit 92,6. In den Krankenhäusern Schleswig-Holsteins werden 262 Covid-19-Patienten behandelt,50 auf Intensivstationen.21 müssen beatmet werden. Die Zahl der Genesenen wird auf insgesamt 16.700 geschätzt. Bremen – Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (55, SPD) hält nach einem Ende der Corona-Pandemie eine Debatte über einen gerechten Lastenausgleich für notwendig. Das Thema werde sicherlich auch im Wahlkampf für die Bundestagswahl im Herbst eine Rolle spielen, sagte Bovenschulte der Deutschen Presse-Agentur (dpa). „Ich hoffe, dass sich im Sommer – durch die Kombination aus Jahreszeit, Impfen, verbesserter Kontaktnachfolge und Schutzmechanismen – das Thema Pandemie zumindest soweit relativiert hat, dass es nicht mehr unseren Alltag bestimmt.“ Dann müsse man über die wirtschaftlichen und sozialen Folgen sprechen und darüber, wie die Lasten fair verteilt würden. Die Corona-Krise habe die soziale Ungleichheit in Deutschland weiter verschärft. „Es gibt Unternehmensbranchen, die sind glänzend durch die Krise gekommen, und es gibt andere, die sind hart getroffen.“ Da stelle sich schon die Frage, ob es Sinn mache, alle Branchen gleich zu behandeln. Es müsse dann darüber gesprochen werden, ob man neben den Instrumenten der Sofort- und Überbrückungshilfen mit adäquaten Maßnahmen wie etwa unterschiedlichen Abschreibungssätzen, Steuerbelastungen und Förderungen reagiere, betonte Bovenschulte. Die Diskussion verenge sich aber sehr schnell darauf, ob man für oder gegen eine Vermögenssteuer oder -abgabe sei. „Was wir wirklich brauchen, ist ein breiter gesellschaftlicher Konsens, dass ein Lastenausgleich notwendig ist, um auf diese einzigartige Krise zu reagieren“, betonte der SPD-Politiker. Da stelle sich auch die Frage, ob man etwa steuerlich die Schraube für den Versandhandel oder bei den Internetkonzerne anziehen und an anderer Stelle, etwa bei der Gastronomie lockern solle, damit Lasten tatsächlich halbwegs gerecht verteilt würden. Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern sind am ersten Weihnachtsfeiertag 162 Neuinfektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus gemeldet worden – 86 weniger als am Freitag vor einer Woche. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz sank landesweit auf 83,1 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock am Freitag mitteilte. Fünf weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion – insgesamt sind es nun im Nordosten 139. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Infektionen beträgt nach Lagus-Angaben 10.846. Als genesen gelten mehr als 7800 der Betroffenen. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten sank um 21 auf 200, davon lagen 51 auf Intensivstationen. Am Freitag vergangener Woche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 97,4 gelegen. Ob der bereits an Heiligabend registrierte Rückgang mit einer geringeren Anzahl von Tests im Vorfeld der Feiertage zusammenhängt, blieb zunächst offen. Wissenschaftler halten eine Inzidenz von unter 50 für erforderlich, um Infektionswege halbwegs nachverfolgen und die Pandemie eindämmen zu können. Zwei Landkreise weisen weiter eine Inzidenz von über 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auf. Am höchsten ist der Wert im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit jetzt 158,5. Dort gab es mit 70 erneut auch die meisten neuen Infektionsfälle. Den mit Abstand geringsten Inzidenzwert weist weiterhin Rostock mit jetzt 33,0 auf. Hamburg – Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am ersten Weihnachtsfeiertag um 360 gestiegen. Das sind 224 Neuinfektionen weniger als am Vortag und 187 weniger als am Freitag vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen sank nach Angaben der Gesundheitsbehörde im Vergleich zum Vortag von 179,6 auf 169,7. Vor einer Woche hatte dieser sogenannte Inzidenzwert bei 156,4 gelegen. Die Zahl der Toten in der Corona-Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg um 9 auf 580 – 66 mehr als vor einer Woche. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 34.818 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, von denen nach RKI-Schätzungen 25.100 als genesen angesehen werden können. In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Heiligabend 516 Corona-Patienten behandelt – 25 weniger als am Mittwoch. Auf Intensivstationen wurden 100 Corona-Patienten behandelt – 3 mehr als am Mittwoch. Hannover – Die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen bleibt in Niedersachsen auf hohem Niveau. Am ersten Weihnachtstag wurden 1332 neue Fälle übermittelt, wie aus den Zahlen des Landesgesundheitsamtes in Hannover hervorgeht (Stand Freitag,9 Uhr). Inzwischen haben sich landesweit 101.650 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Virus infiziert. Die Sieben-Tages-Inzidenz sank leicht auf 119,0 im Landesdurchschnitt. Die Zahl der im Zusammenhang mit der Pandemie Gestorbenen stieg niedersachsenweit um 7 auf 1770. Am stärksten von der zweiten Infektionswelle betroffen war am Freitag der Landkreis Vechta mit einer Inzidenz von 224,8. Dicht dahinter mit 224,6 lag die Grafschaft Bentheim, wo seit Mittwoch zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens Ausgangsbeschränkungen gelten. Auch in der Landeshauptstadt Hannover stieg der kritische Wert in den vergangenen Wochen deutlich – auf inzwischen 177,6. Der über Monate stark betroffene Landkreis Cloppenburg lag dagegen nur noch bei 151,2. Schwerin – Auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns hat es 2020 spürbar weniger Unfälle und auch weniger Verkehrstote gegeben als in den Jahren zuvor. Wie aus einer ersten Bilanz des Innenministeriums in Schwerin hervorgeht, ist für das laufende Jahr gegenüber 2019 mit einem Rückgang der Unfallzahlen um etwa 10 und bei den Verkehrstoten um knapp 20 Prozent zu rechnen. Diese Entwicklung sei insbesondere auch auf das durch die Corona-Pandemie bedingt geringere Verkehrsaufkommen zurückzuführen, sagte eine Sprecherin. Wegen der Kontaktbeschränkungen und Einreiseverbote waren im Frühjahr und Spätherbst deutlich weniger Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs.2019 waren laut Statistik des Innenministeriums insgesamt rund 60 000 Unfälle registriert worden, etwa 4,5 Prozent mehr als noch 2018. Bis Weihnachten registrierte die Polizei landesweit 70 tödlich verunglückte Verkehrsteilnehmer. Im Vorjahr hatten 88 Menschen bei Unfällen im Nordosten ihr Leben verloren. Die bislang geringste Zahl von Verkehrstoten in einem Jahr hatte es 2017 mit 79 gegeben, die höchste 1991 mit damals 624. Als häufigste Ursache für Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang gilt laut Polizei bis heute unangepasste Geschwindigkeit, gefolgt von zu geringem Abstand und Missachtung der Vorfahrt. Als bislang letzten Verkehrstoten in diesem Jahr registrierten die Behörden erst an Heiligabend einen 47-Jährigen. Laut Polizei war das Auto des Mannes auf der Bundesstraße 321 südlich von Schwerin von einem anderen Fahrzeug gerammt worden, dessen Fahrer ersten Ermittlungen zufolge bei „Rot“ über die Kreuzung gefahren war. Kiel – In Schleswig-Holstein sind am Donnerstag 306 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der Menschen mit einer Infektion, die gestorben sind, stieg um 3 auf 355, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend im Internet mitteilte. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank auf landesweit 103,7. In den Krankenhäusern Schleswig-Holsteins sind 50 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen.21 müssen beatmet werden. Die Zahl der Genesenen wird auf insgesamt 16.400 geschätzt. Rostock – Ein spürbarer Rückgang der gemeldeten Corona-Neuinfektionen hat in Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz landesweit erstmals wieder unter den Wert 90 sinken lassen. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte, meldeten die Gesundheitsämter 151 neue Fälle. Das waren knapp halb so viele wie am Vortag und 124 weniger als am Donnerstag der Vorwoche. Ob diese Entwicklung mit einer geringeren Anzahl von Tests im Vorfeld der Feiertage zusammenhängt, blieb zunächst offen. Auf Basis der neuen Daten berechnete das Lagus 87,1 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Wissenschaftler halten eine Inzidenz von unter 50 für erforderlich, um Infektionswege halbwegs nachverfolgen und die Pandemie eindämmen zu können. Zwei Landkreise und die Landeshauptstadt Schwerin weisen weiterhin eine Inzidenz von über 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auf. Am höchsten ist der Wert trotz sinkender Tendenz unverändert im Kreis Mecklenburgische Seenplatte mit jetzt 150,7. Dort gab es mit 52 erneut auch die meisten neuen Infektionsfälle. Es wurden aber nur noch halb so viele gemeldet wie am Vortag. Den mit Abstand geringsten Inzidenzwert weist weiterhin Rostock mit 35,9 auf. Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorbenen Menschen veränderte sich von Mittwoch zu Donnerstag nicht und steht damit weiterhin bei 134.

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