Leo XIV. stellt in seinem Weihnachtsappell die Kriege weltweit in den Fokus, besonders jene in der Ukraine und in Nahost.
Leo XIV. stellt in seinem Weihnachtsappell die Kriege weltweit in den Fokus, besonders jene in der Ukraine und in Nahost.Papst Leo XIV. hat am 25. Dezember seine erste Weihnachtsbotschaft verkündet.
(dpa) Papst Leo XIV. hat in seiner Weihnachtsbotschaft einen starken Friedensappell in die Welt gesendet. Vor Tausenden Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom rief er dazu auf, dass sich jeder einzelne für ein Ende von Hass, Gewalt und Zwietracht sowie für Dialog, Friede und Versöhnung einsetzen müsse.
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Zum Höhepunkt der Weihnachtsfeierlichkeiten im Vatikan stellte er insbesondere die Menschen in den Fokus, die weltweit unter den Folgen von Kriegen leiden, etwa in der Ukraine und im Nahen Osten. Als der Papst pünktlich um 12 Uhr auf den Balkon des Petersdoms trat, brach unter den Gläubigen, die im Regen ausharrten, Jubel aus. Kurz zuvor hatte er die Menge schon vom Papamobil aus begrüsst. Rund 26 000 Menschen kamen nach Angaben des Vatikans auf den Petersplatz, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.Hoffnung auf echtes Bemühen um Frieden für die Ukraine
Mit Blick auf den Ukraine-Krieg sagte der Papst: «Möge das Dröhnen der Waffen verstummen und mögen die beteiligten Parteien, unterstützt durch das Engagement der internationalen Gemeinschaft, den Mut finden, einen ehrlichen, direkten und respektvollen Dialog zu führen.» Er formulierte damit auch eine Hoffnung, die angesichts seiner vorherigen Äusserungen auch als Appell an Russland verstanden werden kann.
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Deutschland — in German Die Weihnachtsbotschaft von Papst Leo XIV. ist ein Friedensappell