In Minneapolis erschossen Bundesbeamte am Samstag einen Mann bei einem ICE-Einsatz. Die Stadt ermittelt, Proteste und Tränengas folgten.
Stand: 24.01.2026, 19:45 Uhr
Von: Max Nebel
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In Minneapolis töteten Bundesbeamte am Samstag einen Mann bei einem ICE-Einsatz. Die Stadt ermittelt, Proteste und Tränengas folgten.
Minneapolis – Bei einem Einsatz von Bundes- und Einwanderungsbeamten ist am Samstagmorgen (24. Januar, Ortszeit) in Minneapolis erneut ein Mensch erschossen worden. Stadt und Bundesstaat bestätigten den tödlichen Schusswaffeneinsatz und erklärten, die Hintergründe würden untersucht. Der Vorfall ereignete sich im Bereich West 26th Street und Nicollet Avenue, wo Straßen gesperrt wurden und die Behörden die Bevölkerung aufforderten, den Bereich zu meiden.
Augenzeugenberichte und verifizierte Videos zeigen eine Konfrontation auf dem Gehweg, bei der mehrere maskierte Bundesbeamte eine Person zu Boden ringen. Kurz darauf sind mehrere Schüsse zu hören, der Mann stirbt noch am Tatort. Was den Schussabgabe unmittelbar vorausging, ist bislang nicht abschließend geklärt, schreibt The New York Times. Die Minnesota Star Tribune berichtet unter Berufung auf Videoaufnahmen, dass innerhalb weniger Sekunden mehrfach geschossen wurde, nachdem mehrere Beamte den Mann am Boden fixiert hatten.
Ein Sprecher des US-Heimatschutzministeriums sagte, wie die Associated Press berichtet, der Getötete habe „eine Schusswaffe mit zwei Magazinen“ getragen, weitere Details müssten noch bestätigt werden.
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Deutschland — in German ICE-Einsatz in Minneapolis eskaliert: Mann wird erschossen und stirbt – Stadt ermittelt