Massenproteste in über 100 iranischen Städten eskalieren: Regime droht Demonstranten mit Todesstrafe, während Trump mit militärischer Vergeltung kontert.
Trotz brutaler Repression gehen Menschen in mehr als iranischen 100 Städten auf die Straße. Der Generalstaatsanwalt droht Demonstranten nun mit dem Tod – während US-Präsident Trump mit militärischer Vergeltung kontert.
Seit dem 28. Dezember durchziehen Massenproteste die Islamische Republik Iran. Was als Demonstration gegen die wirtschaftliche Misere begann, hat sich zu landesweiten Aufständen gegen das Regime von Ayatollah Ali Chamenei entwickelt. Laut BBC haben die Proteste mehr als 100 Städte und Gemeinden in allen Provinzen erfasst.
Die Demonstranten fordern inzwischen das Ende der klerikalen Herrschaft. In den Straßen Teherans skandieren sie „Tod Chamenei“ und „Lang lebe der Schah“ – ein direkter Angriff auf die Legitimität des Systems. Besonders brisant: Selbst in Mashhad, der Heimatstadt des Obersten Führers, trotzen Menschen der Staatsmacht. Eine genaue Einschätzung der Lage im Land ist jedoch kaum möglich, da westliche Medien nicht direkt aus dem Iran berichten können.
Die iranische Führung reagiert mit beispielloser Härte auf den Aufstand. Generalstaatsanwalt Mohammad Mahvadi Azad erklärte, jeder Protestteilnehmer werde als „Feind Gottes“ betrachtet – eine Anklage, die in Iran die Todesstrafe nach sich zieht. Das Staatsfernsehen präzisierte später, dass bereits die Unterstützung von Demonstranten diesen Vorwurf rechtfertigen könne.
Oberster Führer Chamenei verhöhnte die Protestierenden als „Vandalen“, die US-Präsident Trump „gefallen“ wollten. Doch die Demonstranten lassen sich nicht einschüchtern. Wie der „Guardian“ berichtet, fanden über 570 Proteste in allen 31 Provinzen des Landes statt.
Seit dem Ausbruch der Proteste am 28. Dezember 2025 sollen mehr als 2.500 Menschen festgenommen worden sein. Die Angaben stammen von Menschenrechtsorganisationen und können nicht unabhängig überprüft werden.
Die Gewalt gegen Zivilisten erreicht erschreckende Dimensionen.
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Deutschland — in German Mehr als 100 Tote: Regime geht hart gegen Demonstranten vor