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Pension für Lehrkräfte: Wirtschaftsweiser entwirft kontroversen Plan

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Ein Teil der CDU will, dass Lehrkräfte nicht mehr verbeamtet werden. Was würde das bedeuten? Wir fragen Wirtschaftsexperten und Lehrerinnen.
Stand: 20.01.2026, 20:42 Uhr
Von: Jana Stäbener
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Ein Teil der CDU will, dass Lehrkräfte nicht mehr verbeamtet werden. Was würde das bedeuten? Wir fragen Wirtschaftsexperten und Lehrerinnen.
Frankfurt – Ein laut Lehrerverband „völlig unangebrachter“ Antrag aus der CDU-Mittelstandsunion (MIT) für den CDU-Bundesparteitag sorgt für Aufsehen. In ihm heißt es, Staatsangestellte sollen in Zukunft „nur noch in Ausnahmefällen“ verbeamtet werden. Polizisten, Staatsanwälte und Vollstreckungsbeamte, die klar definierte hoheitliche Kernaufgaben haben sollen weiterhin generell verbeamtet werden, andere Berufe, wie beispielsweise Lehrer und Lehrerinnen nicht mehr. Hintergrund seien die stark steigenden Pensionslasten.
Auf die hatte der Sachverständigenrat Wirtschaft (SVR) schon vor zwei Jahren hingewiesen und empfohlen, Verbeamtungen auf Personen zu begrenzen, die hoheitliche Aufgaben erfüllen. „Eine geringere Zahl von Beamtinnen und Beamten stellt den stärksten Hebel zur Begrenzung zukünftiger Ausgaben für die Beamtenversorgung dar“, sagt Martin Werding aus dem SVR der Frankfurter Rundschau von Ippen.

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