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Verhandlungen Ukraine-Krieg: Selenskyj bietet Putin größeren Waffenstillstand an als Trump

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Der harte Winter zwingt Selenskyj zu verstärkten Deeskalationsbemühungen im Ukraine-Krieg. Das dürfte Putins Aufmerksamkeit wecken.
Stand: 30.01.2026, 22:18 Uhr
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Der harte Winter zwingt Selenskyj zu verstärkten Deeskalationsbemühungen im Ukraine-Krieg. Das dürfte Putins Aufmerksamkeit wecken.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ein bemerkenswertes Angebot unterbreitet: Er ist bereit, über die aktuelle Vereinbarung hinauszugehen, die US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ausgehandelt hat. Diese soll der Ukraine während der extremen Winterkälte eine einwöchige Verschnaufpause vor Angriffen auf ihr Energienetz gewähren. Der Waffenstillstand könnte damit umfassender werden als bislang geplant.
Kiew, das vor Kurzem unter schweren Stromausfällen gelitten hat, steht laut Prognosen ab Freitag vor einer extrem kalten Phase, die voraussichtlich bis in die nächste Woche andauern wird. In einigen Regionen werden die Temperaturen auf minus 30 Grad Celsius fallen, teilte der Staatliche Dienst für Notfallsituationen mit.
Der brutale Winter trifft nicht nur die Hauptstadt. Andere Regionen der Ukraine durchleben unter anhaltenden russischen Angriffen einen ähnlich schwierigen Winter, was für ukrainische Zivilisten bedeutet, dass sie stunden- oder sogar tagelang ohne Strom und Heizung auskommen müssen. Parallel dazu hat die Ukraine ihrerseits wiederholt Russlands lukrativen Öl- und Gassektor angegriffen, um dem Kreml jene Einnahmen zu entziehen, mit denen der Krieg finanziert wird.

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