Behörden und Zeugen widersprechen sich bei der Erschießung von Alex Pretti in Minneapolis. Ein Bundesrichter greift ein.
Minneapolis (USA) – Die entscheidenden Szenen dauerten nur wenige Minuten und doch gibt es zum Teil völlig gegensätzliche Beschreibungen des Vorfalls: Während eines Einsatzes der US-Einwanderungsbehörde (ICE) des Heimatschutzministeriums (DHS) wurde am Samstag Krankenpfleger Alex Jeffrey Pretti (†37) in Minneapolis erschossen.
Um den Fall ist seitdem eine regelrechte Schlacht um die Wahrheit entbrannt. Ein Bundesrichter in Minnesota hat sogar eine vorläufige einstweilige Verfügung erlassen, die Bundesbehörden daran hindert, Beweismittel zu zerstören oder zu verändern, die mit der Erschießung von Pretti in Verbindung stehen. Für Montag um 14 Uhr (Ortszeit) ist eine Anhörung angesetzt.
BILD erklärt, was bei dem Fall noch unklar ist und welche Aussagen gegeneinander stehen.
Es ist unklar, ob Pretti am Einsatzort oder erst im Krankenhaus starb.
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Deutschland — in German Nach tödlichem ICE-Einsatz in Minneapolis: Der Kampf um die Wahrheit