Es war kurz vor acht Uhr morgens, als ein falscher Raketenalarm Hawaii aufschreckte.
Washington (dpa) – Der Mitarbeiter, der am 13. Januar die Bevölkerung auf Hawaii mit einem falschen Raketenalarm in Angst und Schrecken versetzte, glaubte wirklich an einen unmittelbar bevorstehenden Angriff.
Das geht der “Washington Post” zufolge aus einem vorläufigen Untersuchungsbericht der für Kommunikationswege zuständigen US-Bundesbehörde FCC hervor. Am Dienstag trat ein führendes Mitglied des hawaiianischen Katastrophenschutzes zurück.
Der Chef des Katastrophenschutzes, Vern Miyagi, sagte, der Mitarbeiter übernehme die volle Verantwortung für den Zwischenfall und alle Aktionen seiner Mitarbeiter.
Dem Bericht der “Washington Post” zufolge war es eine Kombination aus menschlichem Versagen und mangelhaften Kontrollmaßnahmen, die zur bewussten Auslösung des Alarmsystems und in der Folge unter anderem zur Aussendung von SMS-Warnungen führte.
Nach Schilderungen der Zeitung hatte sich an jenem Tag ein Aufseher von Nachtschicht-Mitarbeitern in der hawaiischen Katastrophenbehörde EMA spontan zu einem Alarmtest entschlossen, der den gerade eintreffenden Tagesschichtarbeitern galt.
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Deutschland — in German Katastrophenschutz: Auslöser des Hawaii-Raketenalarms glaubte an Angriff