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Anhörung in New York: Und dann plädiert Nicolás Maduro auf nicht schuldig

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In New York findet die erste Anhörung von Nicolás Maduro und seiner Ehefrau statt. Im Gerichtssaal gibt sich der 63-Jährige kämpferisch, plädiert auf nicht schuldig – und macht klar, dass er sich weiter als Präsident Venezuelas sieht.
In New York findet die erste Anhörung von Nicolás Maduro und seiner Ehefrau statt. Im Gerichtssaal gibt sich der 63-Jährige kämpferisch, plädiert auf nicht schuldig – und macht klar, dass er sich weiter als Präsident Venezuelas sieht.
Die 26. Etage des Bundesgerichts von Manhattan im Herzen von New York City, dunkle Holzbänke, hinter Richter Alvin Hellerstein ein „X“ als Kunstwerk an der Wand. Klappstühle überall im Raum verteilt, weil es so voll ist. Um kurz nach 12 Uhr werden Nicolás Maduro und seine Frau am Montagmittag in den Gerichtssaal geführt, ohne Handschellen, begleitet von US-Marshalls.
Auf Englisch sagt er „Happy New Year“, sucht den Blickkontakt mit Journalisten, die hinten im Saal sitzen. Es ist der erste öffentliche Auftritt, seit US-Kräfte das Ehepaar am Wochenende bei einem dramatischen Militäreinsatz in Caracas gefasst hatten.
„Ich bin unschuldig. Ich bin nicht schuldig. Ich bin ein anständiger Mann. Ich bin immer noch Präsident meines Landes“, sagt Maduro über einen Dolmetscher an Richter Hellerstein gewandt, als er zu seinem Plädoyer zu den Vorwürfen des Drogenterrorismus und der Waffendelikte gefragt wird. Dann unterbricht ihn der Richter und wirft ein: „Für Herrn Maduro wird ein Nicht-schuldig-Plädoyer eingetragen.“
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Es ist einer von mehreren dramatischen Momenten während der rund 30 Minuten dauernden Anhörung, die Maduro nutzt, um seine Festnahme durch US-Kräfte zu beklagen.

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