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Ein Staat im Staate – Irans mörderische Revolutionsgarden

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Seit Jahren gibt es Forderungen, die iranischen Revolutionsgarden auf die Sanktionsliste der EU zu setzen. Schließlich gehen sie rigoros gegen Kritiker der Mullahs vor. Doch wie groß ist die Elitetruppe überhaupt? Und was treibt sie genau? Hier die Antworten auf viele Fragen.
Seit Jahren gibt es Forderungen, die iranischen Revolutionsgarden auf die Sanktionsliste der EU zu setzen. Schließlich gehen sie rigoros gegen Kritiker der Mullahs vor. Doch wie groß ist die Elitetruppe überhaupt? Und was treibt sie genau? Hier die Antworten auf viele Fragen.
Die Außenminister der EU haben angesichts des gewaltsamen Vorgehens der iranischen Führung gegen die Protestbewegung neue Sanktionen gegen die Verantwortlichen in Teheran verhängt. Erwartet wird zudem, dass die Minister nach jahrelangen Diskussionen die iranischen Revolutionsgarden im Laufe des Tages auch als Terrororganisation einstufen werden. Hier ein Überblick:
Was sind die Revolutionsgarden?
Die Elitetruppe wurde am 5. Mai 1979 kurz nach Gründung der Islamischen Republik ins Leben gerufen. Seitdem hat sie sich zu einem Staat im Staate entwickelt, der das Land nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich dominiert. Die Revolutionsgarden gelten als loyale Truppen des geistlichen Oberhauptes Ayatollah Ali Chamenei. Die sogenannten Pasdaran wurden aus verschiedenen paramilitärischen Einheiten zusammengestellt.
Die Truppen sollen die Islamische Republik gegen jegliche Angriffe aus dem In- und Ausland verteidigen. Sie verfügen über eigene Marineeinheiten, eine Luftwaffe sowie einen Geheimdienst. Der Einfluss der Revolutionsgarden reicht in der Golfregion und im Nahen Osten weit über den Iran hinaus. Die Größe der Einheit ist ein Staatsgeheimnis, Schätzungen zufolge sind es 190.000 Mitglieder. Teil der Revolutionsgarden sind die El-Kuds-Brigaden, eine Spezialeinheit, die vor allem im Ausland agiert.

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