Tierschützer in Minneapolis warnen vor einer steigenden Anzahl streunender Hunde und Katzen. Als Grund nennen sie ICE-Razzien.
Stand: 03.02.2026, 19:12 Uhr
Von: Anne-Kathrin Hamilton
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Tierschützer in Minneapolis warnen vor einer wachsenden Zahl streunender Haustiere. Als einen Grund nennen sie ICE-Razzien.
Seit Monaten führt Donald Trumps Einwanderungsbehörde (ICE) Razzien in Minneapolis durch. Im Januar eskalierte die Situation, ICE-Beamte erschossen zwei US-Staatsbürger. Die einen sprechen von Selbstverteidigung, die anderen von Mord. Klar ist: Seit der enormen Präsenz von ICE ist nichts mehr so wie zuvor in der Stadt im US-Bundesstaat Minnesota. Menschen verstecken sich aus Angst vor einer Festnahme. Einwohner protestieren auf der Straße gegen ICE.
Kerry D’Amato fällt noch eine weitere Veränderung auf: Immer mehr streunende, aber gut gepflegte Hunde und Katzen laufen verängstigt durch die Nachbarschaft. Die US-Amerikanerin ist Leiterin der Tierschutzorganisation „Pet Haven“ in Minnesota. Die engagiert sich in Minneapolis und der Hauptstadt Saint Paul. Im Gespräch mit dem Münchner Merkur von Ippen.Media beschreibt D‘Amato eine traurige Realität für Haustiere, deren Besitzer durch ICE inhaftiert werden.
„Die Menschen werden mitgenommen, ohne dass sie die Möglichkeit haben, andere zu informieren“, wirft die Tierschützerin der ICE-Behörde vor. Dann bleiben Haustiere oft im Haus, in der Wohnung oder im Auto zurück. Oder, wie D’Amato ausführt, sie flüchten durch die von ICE eingeschlagenen Türen. Als Beispiel nennt sie eine Familie, bei der ICE-Beamte zuerst den Vater und eine Woche später die Mutter festgenommen haben sollen. Sie drangen laut D‘Amato gewaltsam ins Haus ein und ließen nach der Festnahme die Tür offen.
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Deutschland — in German Erschossen oder zurückgelassen: Trumps ICE löst eine „Haustierkrise“ in Minneapolis aus