US-Präsident Trump hat die iranische Führung aufgefordert, die Rechte des Volkes zu respektieren. Vorausgegangen waren heftige Proteste mit regierungskritischen Slogans.
Der Iran hat die Unterstützung der USA für die Proteste im Land scharf verurteilt. „Das iranische Volk wird diese wertlosen und opportunistischen Bemerkungen der Amerikaner nicht beachten“, sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi am Samstag. Die Regierung von Präsident Donald Trump, die Iranern sogar die Einreise in die USA verbiete, sollte sich nun nicht besorgt um das iranische Volk zeigen, sagte der Sprecher. Im Iran gebe es demokratische Kanäle, über die das Volk legitime Forderungen erheben könne, fügte Ghassemi hinzu.
Nach heftigen Protesten mit regierungskritischen Slogans in mehreren iranischen Städten hatte US-Präsident Donald Trump die Führung in Teheran aufgefordert, die Rechte des Volkes zu respektieren. « Die Welt schaut hin », warnte Trump in der Nacht zum Samstag über den Kurznachrichtendienst Twitter. Es gebe viele Berichte über friedliche Proteste iranischer Bürger, die genug hätten von der « Korruption des Regimes und seiner Verschwendung des Reichtums der Nation zur Terrorfinanzierung im Ausland ».
Die Nachrichtenagentur Fars hatte am Freitag von Versammlungen an mindestens sechs Orten im Iran berichtet. In iranischen Medien hieß es, die Proteste seien lediglich gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung und die hohen Lebenshaltungskosten des Landes gerichtet.
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Deutschland — in German Nach Protesten im Iran: Trump warnt Teheran: "Die Welt schaut hin"