Corona-Patient Donald Trump hat das Krankenhaus nach drei Tagen verlassen. In einer Videobotschaft aufgenommen im Weißen Haus spielt er die Gefahr erneut herunter. Alle Infos im Newsblog
Corona-Patient Donald Trump hat das Krankenhaus nach drei Tagen verlassen. In einer Videobotschaft aufgenommen im Weißen Haus spielt er die Gefahr erneut herunter. Alle Infos im Newsblog. US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania sind mit dem Coronavirus infiziert. Der 74-Jährige wird derzeit im Walter-Reed-Militärkrankenhaus in Bethesda behandelt. Trump war kurz zuvor nach einem dreitägigen Krankenhausaufenthalt ins Weiße Haus zurückgekehrt. « Es ging mir nicht so gut », sagte er zu seiner Erkrankung. « Aber vor zwei Tagen fühlte ich mich wieder großartig, besser als ich mich seit langem gefühlt habe. » Er wiederholte seine Worte aus einer vorherigen Twitter-Nachricht, wonach er sich besser fühle als vor 20 Jahren. pic.twitter.com/OxmRcZ5nUZ Die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Kayleigh McEnany, ist nach eigenen Angaben mit dem Coronavirus infiziert. Nachdem sie mehrfach negativ getestet worden sei, habe sie am Montagmorgen einen positiven Befund bekommen, schrieb McEnany auf Twitter. Sie zeige jedoch keine Symptome. Die Sprecherin erklärte, sie werde sich nun in Quarantäne begeben und von zu Hause aus arbeiten. McEnany ist der fünfte Corona-Fall im Umfeld des US-Präsidenten. Zuvor waren neben Trump auch dessen Ehefrau Melania, Beraterin Hope Hicks, Assistent Nicholas Luna sowie Wahlkampfchef Bill Stepien positiv auf das Virus getestet worden. Nach widersprüchlichen Angaben zum Gesundheitszustand von US-Präsident Donald Trump hat das Weiße Haus Transparenz zugesagt. « Das ist eine dynamische Lage, wie Sie wissen. Wir bemühen uns, so transparent wie möglich für die amerikanische Öffentlichkeit zu sein », sagte Sprecherin Alyssa Farah am Sonntag dem Sender Fox News. Das Weiße Haus habe die Informationen der Ärzte ergänzen wollen, damit die Öffentlichkeit alle Fakten kenne. Conley habe am Samstag ein « akkurates Update » zu Trumps Zustand gegeben. Meadows’ Aussagen hätten widergespiegelt, dass die Lage am Freitag « etwas besorgniserregender » gewesen sei, sagte Farah. « Wir wissen, dass er noch nicht über den Berg ist, aber wir sind sehr zuversichtlich, dass sich sein Zustand verbessert. » Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat Häme angesichts der Covid-19-Erkrankung von US-Präsident Donald Trump kritisiert. « Wenn es um die Person geht, wenn es ums Überleben geht, dann hat Schadenfreude keine Berechtigung », sagte Maas am Sonntagabend der Internetsendung « Bild live ». Hämische Botschaften schadeten nicht nur der Kommunikation, « sondern am Ende auch der demokratischen Kultur ». Zu den Spekulationen um Trumps Gesundheitszustand sagte Maas, für ihn sei entscheidend, « wie es dem amerikanischen Präsidenten geht und welche Auswirkungen das auf seine Administration » habe. « Ob der an der Sauerstoffflasche hing oder nicht, ist für mich primär nicht die wichtigste Botschaft. » Nach allem, was aus den USA zu hören sei, werde in Aussicht gestellt, dass Trump « in einigen Tagen wieder zurück ins Büro kommen könnte », sagte Maas. « Und das wäre eine außerordentlich gute Entwicklung. » Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, ist bisher nicht direkt über den Gesundheitszustand des an Covid-19 erkrankten Präsidenten Donald Trump unterrichtet worden. « Wir bekommen unsere Informationen genau wie alle anderen auch, über die Medien », sagte sie am Sonntag dem Fernsehsender CBS. Pelosi steht in der US-Hierarchie an dritter Stelle nach dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten. « Wir beten für seine gute Gesundheit, für seine schnelle Genesung. Aber ich hoffe, es wird ein Signal sein, dass wir wirklich mehr tun müssen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern », sagte sie zu Trumps Erkrankung. Der Bonner Virologe Hendrik Streeck zeigte sich in der Internetsendung « Bild live » skeptisch darüber, ob eine frühe Entlassung Trumps aus dem Krankenhaus sinnvoll sei. « Medizinisch ist es wahrscheinlich besser, wenn er sich mehr auskurieren würde », sagte der Mediziner. Streeck äußerte sich auch zu den Medikamenten, mit denen Trump im Militärkrankenhaus Walter Reed vor den Toren Washingtons behandelt wird. Der Antikörper-Cocktail Regeneron, den Trump bekommen habe, sei noch nicht zugelassen, betonte Streeck. « Zusätzlich bekommt er ein Kortison. Das wird meistens bei Verläufen gegeben, bei denen eine Sauerstofftherapie gebraucht wird. » Zuvor sollen die Ärzte das Staatsoberhaupt gewarnt haben, wie das Magazin berichtet. Er könne entweder selbst ins Krankenhaus gehen oder die Ärzte seien später möglicherweise gezwungen, ihn mit einem Rollstuhl oder auf einer Trage zu transportieren, wenn sich sein Gesundheitszustand verschlechtere. Trump soll mit der Abreise ins Krankenhaus gewartet haben bis der Aktienmarkt am Freitag schloss, sagte eine Quelle der « Vanity Fair ». Das Magazin beruft sich auf mehrere Vertraute Trumps und Mitglieder der Republikaner. US-Präsident Donald Trump hat nach Informationen des Senders CNN am Freitag zunächst gezögert, sich im Krankenhaus wegen seiner Corona-Infektion behandeln zu lassen. Unter Berufung auf informierte Kreise berichtete der Sender in der Nacht zum Sonntag, Trumps Berater mussten den 74-Jährigen im Weißen Haus erst davon überzeugen, an Bord des Hubschraubers Marine One zu steigen. Der Helikopter habe bereits auf dem Südrasen des Amtssitzes gewartet. Trump wurde letztendlich in das Walter-Reed-Militärkrankenhaus nördlich von Washington geflogen, in dem er seither behandelt wird. Trotz Symptomen und einer bereits begonnenen Therapie habe Trump zunächst nicht ins Krankenhaus gebracht werden wollen, hieß es weiter. Er habe vermeiden wollen, ernsthaft krank zu erscheinen. Dem Präsidenten sei gesagt worden, ein Aufenthalt in der Klinik sei besser für ihn, falls sich sein Zustand verschlechtern sollte. Hochrangige Regierungsmitarbeiter entschieden den Angaben zufolge, Trump erst nach Börsenschluss ins Krankenhaus einweisen zu lassen, um einen Absturz der Aktienkurse zu vermeiden. Bevor Trump ins Krankenhaus gebracht wurde, soll ihm Medienberichten zufolge am Freitag im Weißen Haus zusätzlicher Sauerstoff zugeführt worden sein. Mit Blick auf den Freitag sagte Stabschef Mark Meadows am Wochenende im TV-Sender Fox News: « Gestern waren wir wirklich besorgt. » Trump habe Fieber gehabt und die Sauerstoffsättigung seines Bluts sei rapide gefallen.
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Deutschland — in German Donald Trump an Corona erkrankt: "Habt keine Angst vor dem Coronavirus"