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Druck auf Armin Laschet: Friedrich Merz will laut Berichten für CDU-Vorsitz kandidieren

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Immer mehr Stimmen in der CDU fordern Armin Laschet nach der verlorenen Bundestagswahl 2021 zum Rücktritt auf. Friedrich Merz würde sich um den Parteivorsitz bewerben – unter einer Voraussetzung.
Immer mehr Stimmen in der CDU fordern Armin Laschet nach der verlorenen Bundestagswahl 2021 zum Rücktritt auf. Friedrich Merz würde sich um den Parteivorsitz bewerben – unter einer Voraussetzung. +++ 17.55 Uhr: Friedrich Merz will sich laut Informationen der Bild-Zeitung nochmals um den CDU-Vorsitz bewerben. Nach zwei gescheiterten Versuchen, das letzte Mal verlor er im Januar 2021 gegen Armin Laschet, will Merz wohl ein drittes Mal für den Parteivorsitz kandidieren. Merz Bedingung an eine mögliche neue Bewerbung um den CDU-Vorsitz: Bei der Wahl muss es sich um eine Mitgliederbefragung oder eine Wahl durch die CDU-Basis handeln. Auf keinen Fall dürfe erneut ein Parteitag gegen die Mitglieder stimmen. Eine erneute Kandidatur auf einem CDU-Parteitag schließt Merz sicher aus. Er habe sich „zweimal als Parteivorsitzender beworben, um die Partei inhaltlich-strategisch wieder stärker auszurichten“, sei aber gescheitert. Eine neue Bewerbung dieser Art werde es nicht geben, sagte Merz der Funke-Mediengruppe. Auch der Vize-Vorsitzende der Unionsfraktion Carsten Linnemann sowie der Hamburger CDU-Chef Christoph Ploß hatten sich bereits gegenüber der Bild für eine sogenannte Urwahl in Personalfragen ausgesprochen. In der Union gehen viele davon aus, dass Kanzlerkandidat Armin Laschet als CDU-Chef zurücktritt, wenn es nicht zu einer Jamaika-Koalition mit FDP und Grünen kommen sollte. Update von Freitag,01.10.2021,9.30 Uhr: Erst kam der Absturz, jetzt naht die Abrechnung. Nach dem Wahldebakel der CDU in Ostdeutschland machen mehrere Kreisverbände offen Front gegen Parteichef Armin Laschet. Der Rheinländer sei aus Sicht vieler Menschen der falsche Kandidat gewesen, schrieb der CDU-Kreisvorstand Altenburger Land in Thüringen an die Berliner Parteizentrale. Die Option auf eine Beteiligung an der nächsten Bundesregierung müsse zwar bleiben. „Das kann allerdings nicht mit Armin Laschet geschehen.“ Die Union hatte es bei der Bundestagswahl am Sonntag (26.

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