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Trump zieht Elise Stefaniks Nominierung für Posten bei Uno zurück

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Die 40 Jahre alte republikanische Abgeordnete wird nun überraschend doch nicht Uno-Botschafterin. Präsident Donald Trump zieht die Nomination zurück. Der Grund: Die Republikaner fürchten um ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus.
Die 40 Jahre alte republikanische Abgeordnete wird nun überraschend doch nicht Uno-Botschafterin. Präsident Donald Trump zieht die Nomination zurück. Der Grund: Die Republikaner fürchten um ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus.Präsident Trump will die 40 Jahre alte Elise Stefanik nicht mehr zur amerikanischen Uno-Botschafterin befördern.
Die Welt war für Elise Stefanik am Mittwoch noch in Ordnung. Im Weissen Haus nahm die republikanische Abgeordnete an einer präsidialen Zeremonie teil, an der Donald Trump über «patriotische, amerikanische Frauen» im Allgemeinen und seine angeblichen politischen Erfolge im Speziellen sprach. Begeistert klatschte das Publikum im East Room jedes Mal, wenn der Präsident eine Parteifreundin erwähnte.
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It was wonderful catching up with my friend, the soon-to-be U.S. Ambassador to the UN, NY Rep. @EliseStefanik, at the White House ahead of @POTUS’s Women’s History Month celebration! ???????? pic.twitter.com/y4Nv3V9DlW
24 Stunden später folgte der Karriereknick. Überraschend gab Trump am Donnerstag bekannt, dass er die 40 Jahre alte Stefanik nicht mehr zur amerikanischen Uno-Botschafterin befördern wolle. Der Präsident zog die Nomination für den Kabinettsposten zurück — obwohl doch sämtliche Beobachter bis zuletzt davon ausgegangen waren, dass eine klare Mehrheit des Senats die Personalie bestätigen würde.218 Republikaner gegen 213 Demokraten
Der Grund für diese höchst ungewöhnliche Entscheidung: Die Republikaner haben Angst um ihre knappe Mehrheit im Repräsentantenhaus. Stefanik, schrieb Trump auf seinem Internet-Dienst Truth Social, werde in der grossen Kammer des Kongresses benötigt, um sein Programm durchzusetzen. «Angesichts der sehr knappen Mehrheit möchte ich nicht das Risiko eingehen, dass jemand anderes für Elises Sitz kandidiert», schrieb der Präsident.
Das sind neue Töne. Trump hatte bisher den Eindruck vermittelt, als kümmere es ihn nicht, dass die Republikaner im vergangenen November nur 220 der 435 Sitze im Repräsentantenhaus gewonnen hatten.

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