Nach dem Tod von Papst Franziskus am Ostermontag beginnt die Suche nach einem Nachfolger. Die Favoriten kommen dabei aus Italien. | TAG24
Vatikan – Der Tod von Papst Franziskus (†88) am Ostermontag hat nicht nur Milliarden Katholiken weltweit in tiefe Trauer gestürzt. Mit der Rückkehr des Kirchenoberhaupts ins Haus des Vaters beginnt auch die Suche nach einem Nachfolger.
Spätestens 20 Tage nach dem Ableben des Argentiniers müssen die Kardinäle aus aller Welt im Vatikan zum Konklave zusammenkommen und so lange einen neuen Papst wählen, bis eine Zwei-Drittel-Mehrheit zustande gekommen ist.
Die potenziellen Kandidaten, die « Papabili » genannt werden, dürfen das 80. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, sonst gibt es allerdings wenig Einschränkungen für die Kirchenmänner, weshalb sich das Konklave auch über Wochen hinziehen kann.
Wer die besten Chancen hat, ist im Vorfeld tatsächlich schwer zu sagen, wie uns die Geschichte gelehrt hat. Das « College of Cardinals Report » führt allerdings eine gut gepflegte Papabili-Liste, zudem haben die ersten Buchmacher und Prognosenmärkte bereits ihre Quoten festgelegt.
Wir blicken für Euch auf die Favoriten – und einen Außenseiter aus Deutschland.
Pietro Parolin (70, Italien)
Der vatikanische Kardinalsstaatssekretär arbeitete seit 2013 unter Franziskus, könnte das Konklave leiten, ist aktuell wohl der mächtigste Kirchenmann im Stadtstaat – und damit der erste Quotenfavorit.
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Deutschland — in German Wer folgt auf Papst Franziskus (†88)? Ein Deutscher hat Außenseiter-Chancen