Russland gibt die Stationierung seines atomwaffenfähigen Hyperschall-Raketensystems Oreschnik in Belarus bekannt. Der Putin-Vertraute Medwedjew droht dem ukrainischen Präsidenten mit dem Tod. Mehr im Liveticker.
Russland wirft der Ukraine einen Angriff auf eine Residenz von Kremlchef Putin vor. Wolodymyr Selenskyj bestreitet das. Nun hat sich Donald Trump geäußert. Und zwar sehr deutlich.
Russland gibt die Stationierung seines atomwaffenfähigen Hyperschall-Raketensystems Oreschnik in Belarus bekannt. Der Putin-Vertraute Medwedjew droht dem ukrainischen Präsidenten mit dem Tod. Mehr im Liveticker.
Russland wirft der Ukraine vor, eine Residenz Putins angegriffen zu haben. Diese Vorwürfe weist Kiew zurück – und spricht von einer Lüge. US-Präsident Trump sagt, er sei von Putin informiert worden. Der Kreml teilt mit, seine Position bei den Verhandlungen über einen Frieden in der Ukraine zu überdenken. Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker:
Russland hat die Stationierung seines atomwaffenfähigen Hyperschall-Raketensystems Oreschnik im verbündeten Belarus bekannt gegeben und die Raketen in den aktiven Dienst gestellt. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlichte heute erstmals ein Video, das die mobilen Raketensysteme zeigen soll. Belarus grenzt an die Ukraine und die Nato-Mitglieder Polen, Litauen und Lettland. Mit dem Schritt will Moskau seine Fähigkeit verbessern, im Kriegsfall Ziele in ganz Europa schneller anzugreifen. Präsident Wladimir Putin zufolge soll es unmöglich sein, die Oreschnik-Raketen abzufangen. Grund sei deren Tempo, das Berichten zufolge mehr als das Zehnfache der Schallgeschwindigkeit erreichen könne. Putin zufolge ist die Zerstörungskraft der Oreschnik selbst mit einem konventionellen Sprengkopf mit der einer Atomwaffe vergleichbar.
11:59 Uhr – Kiew: Moskau liefert keine Beweise für angeblichen Beschuss von Putin-Residenz Die ukrainische Regierung wirft dem Kreml vor, keine Beweise für den angeblichen ukrainischen Drohnenangriff auf eine Residenz von Putin vorzulegen. „Russland hat noch keine plausiblen Belege zur Untermauerung seiner Vorwürfe geliefert, wonach die Ukraine die Residenz Putins angegriffen habe“, erklärte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha in einer Onlinebotschaft. Er bekräftigte, „dass kein Angriff dieser Art stattgefunden hat“. Der Kreml teilte seinerseits mit, dass er keine Beweise für den angeblichen Angriff auf die Putin-Residenz zu präsentieren beabsichtige. Es brauche keinen Beleg für „solch einen massiven Drohnenangriff“, der dank der guten Koordination im russischen Luftabwehrsystem abgewehrt worden sei, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. 10:23 Uhr – Wüste Drohung: Medwedjew will nach Selenskyjs Tod dessen konservierten Leichnam ausstellen Russlands Ex-Staatschef Dmitri Medwedjew hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem mit Beleidigungen gespickten Text auf Telegram mit dem Tod gedroht. Selenskyj habe in seiner Weihnachtsansprache „einem Menschen“ – mutmaßlich Kremlchef Wladimir Putin – den Tod gewünscht, schrieb Medwedjew auf Russisch in dem Post. „Allen ist klar, dass er den Tod nicht nur ‚eines Menschen‘ wünscht, sondern unser aller und unseres Landes. Und er wünscht es nicht nur, er hat auch massive Angriffe befohlen“, behauptete der jetzige Vizechef des russischen Sicherheitsrates. „Ich werde hier nicht über seinen gewaltsamen Tod schreiben, obwohl gerade jetzt der Sensenmann dem Schuft oft im Nacken sitzt.“ Medwedjew fügte hinzu, nach Selenskyjs baldigem Tod sollte dessen konservierter Leichnam „zu wissenschaftlichen Zwecken“ in der Kunstkammer in St. Petersburg gezeigt werden. In diesem Raritätenkabinett hatte Zar Peter I. im 18. Jahrhundert naturwissenschaftliche Objekte sammeln lassen, darunter viele Missbildungen. Selenskyj hatte in seiner Ansprache zu Heiligabend gesagt, wenn jeder Ukrainer für sich einen Wunsch habe, wäre das wohl, „dass er stirbt“. Er nannte keinen Namen, doch im Kontext lässt sich dies nur auf Putin beziehen. Selenskyj fuhr fort: „Aber wenn wir uns an Gott wenden, bitten wir natürlich um mehr. Wir bitten um Frieden für die Ukraine.“ 10:04 Uhr – Bericht: Gespräch von Tusk mit europäischen Politikern über Ukraine Dem Sender TVN24 zufolge will Polens Ministerpräsident Donald Tusk um 11 Uhr (MEZ) mit anderen europäischen Staats- und Regierungschefs über die Lage in der Ukraine beraten. 06:48 Uhr – Putin-Berater sagt, Trump sei „schockiert“ – Kreml will Verhandlungsposition überdenken Putins außenpolitischer Berater, Juri Uschakow, erklärt, der Kreml hoffe auf Verständnis der USA dafür, dass Russland nach dem angeblichen Angriff auf Putins Anwesen seine Position bei den Verhandlungen überdenke. Der Kremlchef habe Trump informiert. Trump sei „schockiert“ gewesen von den Schilderungen Putins, behauptete Uschakow. „Angesichts des von Kiew ausgeübten Staatsterrorismus kann die russische Seite nicht anders handeln“, betonte er mit Blick auf die Erklärung, dass Russland nun seine Position bei den Friedensverhandlungen auf den Prüfstand stelle. „Dies wurde sehr deutlich zum Ausdruck gebracht“, sagte Uschakow. Zugleich habe Putin betont, „dass die russische Seite weiterhin eng und fruchtbar mit den amerikanischen Partnern zusammenarbeiten will, um Wege zum Frieden zu finden“. 06:00 Uhr – Welche Beweise gibt es für einen Angriff auf die Putin-Residenz? Russland wirft der Ukraine vor, eine Residenz Putins angegriffen zu haben. Laut russischen Medien handelt es sich um die Waldai-Residenz, die im Gebiet Nowgorod zwischen Moskau und St. Petersburg liegt. Dort soll Putin oft seine Wochenenden mit der Familie verbringen. Über Schäden oder Verletzte ist nichts bekannt, Beweise für eine Attacke legte Russland bislang nicht vor. Das russische Verteidigungsministerium teilte lediglich mit, dass die Drohnen über den Gebieten Brjansk, Smolensk und Nowgorod „neutralisiert“ worden seien, genauere Angaben wurde aber nicht gemacht.
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