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Donald Trump droht Kolumbien: "Wird krank regiert, aber nicht mehr lange"

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Liebe Leserinnen und Leser, es ist 6.30 Uhr und viele von Ihnen werden wahrscheinlich langsam aus ihren Betten steigen, frühstücken und zur Arbeit fahren. Damit Sie bei Müsli und/oder Brötchen nicht den ganzen Blog nachlesen müssen (wir freuen uns natürlich, wenn Sie es trotzdem tun), gibt es an dieser Stelle einen kurzen Überblick über die jüngsten Ereignisse aus der Nacht und die aktuelle Lage:
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro wird heute Mittag deutscher Zeit einem Gericht in New York vorgeführt. Vorher will der UN-Sicherheitsrat tagen.
Die USA haben nach Trumps Angaben die Führung in Venezuela übernommen.
Die neu ernannte Interimspräsidentin in Venezuela zeigt sich gesprächsbereit mit den USA.
Donald Trump droht Kolumbien und liebäugelt mit einer Militäroperation in dem Land.
Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez geht auf die USA zu und wie reagiert Trump? Gewohnt harsch. Unter Verweis auf die Festnahme von Präsident Nicolás Maduro sagt der US-Präsident, Rodríguez könne eine noch « schlimmere Situation » drohen. Zuvor hatte Trump der Zeitschrift « The Atlantic » über Rodríguez gesagt:
Die genaue Frage zu der Antwort veröffentlichte das Medium nicht – auch nicht, ob Trump sich dazu geäußert hatte, was er genau mit « richtig » meinte. Trump führte seine Drohung auch während der Pressekonferenz im Flugzeug am Sonntagabend (Ortszeit) nicht näher aus.
Für viele von uns ist Venezuela zwar weit weg, aber was sich in dem Land gerade abspielt, könnte auch Folgen für uns in Europa haben. Mein Kollege Steffen Gassel hat dazu mit dem Historiker Peter Frankopan gesprochen. Er sagt: « Es geht dieser US-Regierung um viel mehr als um Lateinamerika oder die westliche Hemisphäre. » Europa sei neben China und anderen ein Konkurrent, gegen den sich das Land behaupten wolle. Was das genau bedeutet, erfahren Sie in diesem lesenswerten Interview:
Die neue venezolanische Regierung unter der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez zeigt sich unterdessen bereit für Gespräche mit den USA. Das verkündete die sie in einer Mitteilung im Netzwerk Instagram:
Rodríguez hatte ich unmittelbar nach dem US-Angriff zunächst unbeugsam gezeigt. « Unsere Völker und unsere Region verdienen Frieden und Dialog, keinen Krieg », schreibt sie nun an US-Präsident Donald Trump gerichtet. « Das war schon immer die Haltung von Präsident Nicolás Maduro und ist derzeit die Haltung ganz Venezuelas.

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