« Whatever it takes » gelte heute mehr denn je: Mario Draghi ist mit dem Karlspreis ausgezeichnet worden. Der Italiener leitete die Zentralbank während der Schuldenkrise.
Mit dem Karlspreis wird in diesem Jahr Mario Draghi ausgezeichnet. Das teilte das Karlspreis-Direktorium in Aachen mit. Draghi war italienischer Ministerpräsident und langjähriger Vorsitzende der Europäischen Zentralbank.
Europa dürfe nicht zum « Spielball externer Mächte » werden, sagte der Vorsitzende des Karlspreisdirektoriums, Armin Laschet, zur Begründung. Die Welt sei unruhiger geworden und warte nicht darauf, ob sich Europa sortiere. Neben der Verteidigungsfähigkeit sei die Wettbewerbsfähigkeit die entscheidende Frage des Jahres 2026. Europa brauche die finanzielle, technologische und industrielle Basis, um seine Sicherheit zu garantieren, seinen Wohlstand zu erhalten und politisch eigenständig zu sein.