US-Präsident Donald Trump bekräftigte in Davos seinen Anspruch auf Grönland. Bei „Markus Lanz“ zog Ex-Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin daher einen brisanten Vergleich: Trumps Auftreten erinnere an Wladimir Putin. Zudem warf er dem Präsidenten einen „Mafia-Style in Verhandlungen“ vor.
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos trat US-Präsident Donald Trump erneut mit teils provokanten Aussagen auf die Weltbühne. Seine Rede, die über eine Stunde dauerte, hinterließ bei vielen Beobachtern mehr Fragen als Antworten. Zwar betonte Trump, er habe keine Absicht, Grönland gewaltsam zu annektieren, gleichzeitig bekräftigte er jedoch seinen Anspruch auf die Insel.
Er forderte „sofortige Verhandlungen“ mit Dänemark – und untermauerte seine Worte mit einer indirekten Drohung: Die USA seien eine Großmacht, „ich glaube, sie haben das vor zwei Wochen in Venezuela herausgefunden.“ ZDF-Korrespondent Ulf Röller, der Trumps Auftritt in Davos persönlich beobachtet hatte, zeigte sich alarmiert. Der US-Präsident habe sich dort als jemand inszeniert, „der permanent von sich selbst berauscht ist“, sagte Röller bei Markus Lanz.
Die Beweihräucherung sei „selbst für Trumps Standard schon gewaltig“ gewesen, so Röller. Der Journalist warnte eindringlich: „Ein Präsident oder ein Autokrat, der unberechenbar ist, das ist wahnsinnig gefährlich.“ Auch Grünen-Politiker Jürgen Trittin zeigte sich besorgt über Trumps Haltung: „Er hält fest an seinem Anspruch auf Grönland“, stellte er fest, „Er ist daran interessiert, das Gebiet der USA zu erweitern.
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Deutschland — in German "Mafia-Style": Bei Lanz vergleicht Grünen-Mann Trittin Trump mit Putin