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Massenproteste: Trump sichert Demonstranten im Iran Hilfe zu

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Seit rund zwei Wochen gehen Menschen im Iran auf die Straße. US-Präsident Trump warnte die Führung in Teheran vor Gewalt gegen die Protestierenden. Laut Berichten denkt er über Militärschläge nach.
© Uncredited/UGC/AP/dpa
Seit rund zwei Wochen gehen Menschen im Iran auf die Straße. US-Präsident Trump warnte die Führung in Teheran vor Gewalt gegen die Protestierenden. Laut Berichten denkt er über Militärschläge nach.
Stand: heute, 05:00 Uhr
US-Präsident Donald Trump hat den Teilnehmern der Massenproteste gegen die autoritäre Staatsführung im Iran Unterstützung zugesichert. „Der Iran strebt nach FREIHEIT, vielleicht wie nie zuvor. Die USA sind bereit zu helfen!!!“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Wie die Hilfe aussehen soll, ist unklar. Die „New York Times“ meldete unter Berufung auf US-Beamte, Trump sei in den vergangenen Tagen über neue Optionen für Militärschläge im Iran informiert worden. Er erwäge ernsthaft, seine Drohung wahrzumachen, das Land wegen der Unterdrückung der Proteste anzugreifen.
Schon zuvor hatte Trump Teheran vor der Tötung von Demonstranten gewarnt. „Ich habe ihnen mitgeteilt, dass wir sie hart bestrafen werden, falls sie anfangen, Menschen zu töten, was sie während ihrer Unruhen, die ja häufig vorkommen, gerne tun“, sagte er in einer am Donnerstag veröffentlichten Folge des Podcasts „The Hugh Hewitt Show“. Laut dem „Wall Street Journal“ führten US-Beamte erste Gespräche darüber, wie ein Angriff auf den Iran durchgeführt werden könnte, sollte dies nötig werden, um Trumps Drohungen umzusetzen.
Dabei seien auch Optionen für mögliche Ziele diskutiert worden, etwa ein großangelegter Luftangriff auf mehrere Militäreinrichtungen im Iran, berichtete die Zeitung unter Berufung auf US-Beamte. Demnach gibt es aber noch keinen Konsens über das weitere Vorgehen. Auch seien noch keine militärische Ausrüstung und Personal in Vorbereitung auf einen Angriff verlegt worden. Die US-Beamten hätten betont, dass diese Gespräche Teil der normalen Planung seien. Es gebe keine Anzeichen für einen bevorstehenden Angriff, hieß es.

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