Die tödlichen Schüsse eines ICE-Beamten entfachen Proteste in Minneapolis und anderen US-Städten. Die Trump-Regierung bleibt bei ihrer Linie.
Stand: 12.01.2026, 14:55 Uhr
Von: Christian Stör
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Die tödlichen Schüsse eines ICE-Beamten entfachen Proteste in Minneapolis und anderen US-Städten. Die Trump-Regierung bleibt bei ihrer Linie.
Minneapolis – Das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE stößt in den USA weiter auf erheblichen Widerstand. Die tödlichen Schüsse eines ICE-Beamten auf eine Frau in Minneapolis haben die Proteste weiter befeuert. Die Reaktion der US-Regierung auf die zahlreichen Demonstrationen fällt unterdessen eindeutig aus: Sie setzt weiter auf Härte und schickt Hunderte weitere Bundesbeamte in die Stadt.
So solle gewährleistet werden, dass bereits eingesetzte ICE-Beamte und Grenzschützer ihre Arbeit in der Großstadt im Bundesstaat Minnesota im Norden der USA sicher machen könnten, sagte US-Heimatschutzministerin Kristi Noem dem Sender Fox News. Sie kündigte ein hartes Durchgreifen an: „Wenn Einzelpersonen Gewalt gegen die Ordnungskräfte ausüben oder unsere Einsätze behindern, ist das eine Straftat, und wir werden sie für die Folgen zur Verantwortung ziehen.“
Am zweiten Januar-Wochenende sind Zehntausende Menschen in Minneapolis gegen die Tötung einer 37-Jährigen auf die Straßen gegangen. Allein in Minneapolis, wo sich der tödliche ICE-Einsatz ereignete, demonstrierten am Samstagabend Tausende gegen die Behörde, wie örtliche Medien berichteten.
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Deutschland — in German Proteste gegen ICE spitzen sich zu: Trump-Regierung setzt weiter auf Härte