Im Nordosten Syriens gilt laut Ahmed al-Scharaa nach tagelangen Kämpfen eine Waffenruhe. Die kurdische SDF-Miliz bestätigte die Einigung zunächst nicht.
Syriens
Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa hat ein Ende der tagelangen Kämpfe im Nordosten des Landes und eine Vereinbarung mit den Kurden-Milizen bekanntgegeben. « Ich
empfehle einen vollständigen Waffenstillstand », sagte al-Scharaa nach einem Treffen mit dem US-Syriengesandten Tom Barrack im Präsidentenpalast in Damaskus. Das syrische Präsidialamt veröffentlichte den
Text eines 14-Punkte-Plans, der mit dem Anführer der Kurden-Miliz SDF, Maslum Abdi, vereinbart worden sei.
Der Plan sieht unter anderem vor, dass sich alle SDF-Kämpferinnen und -Kämpfer Sicherheitsüberprüfungen unterziehen müssen und dann dem syrischen Verteidigungs- und Innenministerium unterstellt werden. Die
Kurden müssen zudem die bisher von ihnen verwalteten Provinzen Deir
Essor und Raka an die Zentralregierung übergeben. Die Regierung übernimmt
demnach auch die Verantwortung für gefangene Kämpfer der Terrormiliz « Islamischer Staat » (IS) und deren Familien, die in bisher von Kurden
kontrollierten Gefängnissen und Lagern festgehalten werden.
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Deutschland — in German Syrien: Syriens Übergangspräsident gibt Waffenruhe mit Kurden bekannt