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Nach tödlichem Schuss: Spendenaktion für Krankenpfleger Alex Pretti übersteigt 160.000 Dollar

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Für den 37-jährigen Krankenpfleger, der von Bundesbeamten tödlich angeschossen wurde, kamen mehr als 160.000 Dollar an Spenden zusammen.
Stand: 25.01.2026, 11:00 Uhr
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Für den 37-jährigen Krankenpfleger, der von Bundesbeamten tödlich angeschossen wurde, kamen mehr als 160.000 Dollar an Spenden zusammen.
Minneapolis – Eine GoFundMe-Kampagne mit dem Titel „Alex Pretti is an American Hero“ hat bis Samstagabend mehr als 160.000 Dollar aus Tausenden von Spenden gesammelt und damit ihr ursprüngliches Ziel von 20.000 Dollar bei Weitem übertroffen. Keith Edwards organisierte die Spendenaktion nach der tödlichen Erschießung von Alex Jeffrey Pretti durch einen Border-Patrol-Beamten während einer bundesweiten Einwanderungsdurchsetzungsoperation in Minneapolis.
In der Beschreibung der Kampagne heißt es, Pretti, ein Einwohner von Minneapolis und amerikanischer Staatsbürger, sei „auf den Straßen von Minneapolis von ICE-Agenten exekutiert worden“. Die Spendenaktion soll Prettis Angehörige bei „sofortigen und fortlaufenden Bedürfnissen“ unterstützen, heißt es auf der Seite.
Nach Angaben des Department of Homeland Security (DHS) näherte sich Pretti angeblich mit einer Handfeuerwaffe U.S.-Border-Patrol-Beamten während einer von den Behörden als „gezielte Operation“ beschriebenen Maßnahme. Bundesbeamte erklärten, er habe sich gewaltsam widersetzt, woraufhin ein Beamter das Feuer eröffnete. Vor Ort eingetroffene Rettungskräfte versuchten lebensrettende Maßnahmen, doch er wurde kurz darauf für tot erklärt.
Der Polizeichef von Minneapolis, Brian O’Hara, teilte Reportern mit, dass das Opfer nach bisherigem Kenntnisstand amerikanischer Staatsbürger ohne strafrechtliche Vorgeschichte über Verkehrsdelikte hinaus gewesen sei und dass er legal eine Schusswaffe besessen habe. Staatliche Unterlagen zeigen, dass Pretti 2021 eine Krankenpflege-Lizenz erhalten hatte, die bis 2026 gültig blieb.
Der Organisator der GoFundMe-Kampagne erklärte, dass die Gelder erst ausgezahlt werden, wenn die nächsten Angehörigen verifiziert und ein geeigneter Familienvertreter bestimmt worden sind, der die Spenden verwalten soll.

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