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„Wären reich wie Singapur“: Norden wehrt sich gegen Söders „Drei-Löwen-Allianz“

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Im Falle eines CDU-Siegs in Baden-Württemberg wollen die CDU/CSU-regierten Länder Bayern und Hessen eine Allianz gründen. Dabei geht es ums Geld.
Stand: 31.01.2026, 18:02 Uhr
Von: Katja Thorwarth
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Im Falle eines Wahlsiegs der CDU in Baden-Württemberg wollen die CDU/CSU-regierten Länder Bayern und Hessen eine Allianz gründen. Dabei geht es ums Geld.
Berlin/München – Seit Jahren ist es ein Lieblingsthema des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU): der Länderfinanzausgleich. Er sieht sich und seine Bayern benachteiligt, da der Freistaat regelmäßig am meisten in den Topf einzahlt. Danach kommen Baden-Württemberg, als drittes sogenanntes „Geberland“ Hessen und als vierter Zahler Hamburg. Das System wurde entwickelt, um Gelder zwischen finanzstarken und finanzschwachen Ländern umzuverteilen und so für annähernd gleiche Lebensverhältnisse zu sorgen.
Regelmäßig platzt Söder daher der Kragen, da den vier Geberländern zwölf Nehmerländer gegenüberstehen: „Der Länderfinanzausgleich ist das Bürgergeld unter den Finanzsystemen. Bayern ist Zugpferd und Lastesel zugleich: Wir erwirtschaften, wir zahlen, wir tragen. Andere verlassen sich dauerhaft darauf“, schrieb er etwa auf X. „Solidarität ja“, doch sei dieses System „aus dem Gleichgewicht geraten. Föderalismus darf keine Dauer-Umverteilung ohne Verantwortung sein. Wer nimmt, muss auch liefern. So wie es läuft, ist es unfair, leistungsfeindlich und nicht mehr erklärbar.“
Unterstützung hat er sich nun vom hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein (CDU) und von Baden-Württembergs CDU-Chef Manuel Hagel geholt und eine „Drei-Löwen-Allianz“ ausgerufen.

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