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CDU-ler liebäugeln mit Braunkohle: Grünen-Chef verweist auf „EU-Recht und drohende Strafzahlungen“

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Sachsens Ministerpräsident will wieder mehr auf Braunkohle setzen. Aus der CDU-Fraktion kommt Unterstützung. Banaszak kritisiert „Phantomdiskussionen“.
Stand: 07.02.2026, 21:52 Uhr
Von: Paula Völkner
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Sachsens Ministerpräsident will wieder mehr auf Braunkohle setzen. Aus der CDU-Fraktion kommt Unterstützung. Banaszak kritisiert „Phantomdiskussionen“.
Berlin – Dass Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wieder mehr auf Braunkohle setzen will, sorgt bei den Grünen für Stirnrunzeln. „Ich gönne Herrn Kretschmer erholsame Winterferien an der frischen Luft“, sagt Parteichef Felix Banaszak gegenüber der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media. „Vielleicht hat das einen spürbaren Effekt auf eine realistischere Energiepolitik bis zum CDU-Parteitag“, führt er bezogen auf den Bundesparteitag Mitte Februar aus.
Kretschmer hatte sich jüngst angesichts der vorherrschenden Probleme der deutschen Energiepolitik dafür ausgesprochen, den Fokus auf heimische Energieträger zu legen – und der Braunkohle noch eine Chance zu geben. „Wir brauchen einen unverstellten Blick auf unsere Energiepolitik“, forderte der sächsische Ministerpräsident gegenüber dem Tagesspiegel. Doch während Grünen-Chef Banaszak eine „Phantomdiskussion“ kritisiert, bekommt Kretschmer Unterstützung aus den Reihen der CDU-Fraktion im Bundestag.
„Der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung sollte damals einhergehen mit dem Bau von Gaskraftwerken, weil Gas nur halb so viel CO₂ ausstößt wie die heimische Braunkohle. Der Weg, den wir damals für unsere Energiewende eingeschlagen haben, hat sich durch den Wegfall von russischem Gas verändert“, erklärte Kretschmer gegenüber der Zeitung. Der sächsische Ministerpräsident wolle zwar am Kohleausstieg 2038 festhalten.

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