Werder Bremen hat sich am Montagmorgen von Trainer Alexander Nouri getrennt. Der Club zog damit die Konsequenzen aus dem schwachen Saisonstart. U23-Coach Florian Kohfeldt übernimmt zunächst.
Aus für Alexander Nouri bei Werder Bremen: Nach zehn Bundesliga-Partien ohne Sieg haben sich die Norddeutschen am Montag von ihrem Cheftrainer getrennt. Die Vorbereitung auf die Partie am kommenden Freitag bei Eintracht Frankfurt wird U23-Coach Florian Kohfeldt übernehmen, teilte der Club mit. «Wir sind der Überzeugung, dass dieses Trainerteam in den kommenden Tagen einen wichtigen Impuls setzen kann und die Verunsicherung in der Mannschaft auflösen kann», erklärte Sportchef Frank Baumann.
Überraschend kommt Nouris Entlassung nicht. Nach der 0:3-Niederlage gegen den FC Augsburg am Sonntag hatte die Vereinsführung ein klares Bekenntnis zu ihrem Coach vermieden. Werder hat in dieser Saison bislang fünfmal unentschieden gespielt, fünfmal verloren und steht auf Tabellenplatz 17. Vor allem die Offensive ist in dieser Spielzeit nur noch ein Schatten ihrer selbst. Erst drei Treffer hat Werder erzielt.
Für Nouri endet seine Amtszeit in Bremen nach gut 13 Monaten. Er hatte im September 2016 die Bundesliga-Mannschaft von Viktor Skripnik übernommen. Nach Startschwierigkeiten gelang Werder in der abgelaufenen Rückrunde eine Erfolgsserie, die das Team in die Nähe der Europacupränge brachte. Doch am Ende der Spielzeit kassierte die Nouri-Elf vier Niederlagen in Folge und wurde schließlich Achter.
Willi Multhaup übernimmt am 1. Juli 1963 den SV Werder Bremen als Trainer. Nach einem Mittelfeldplatz in der ersten Saison feiert Multhaup im zweiten Jahr sensationell die deutsche Meisterschaft. Als «Meistermacher» verlässt der Essener den Verein am 30. Juni 1965…
… und macht die Trainerbank ab dem 1. Juli 1965 für Günther Brocker frei. Unter dem neuen Trainer spielt Werder als Titelverteidiger erneut oben mit, stürzt aber in Brockers zweiter Saison in der Tabelle ab. Der Trainer wird am 4. September 1967 entlassen.
Der neue Chef an der Weser ist ab 5. September 1967 Fritz Langner. Langner gelingt in seiner ersten Saison die Vizemeisterschaft. Am 30. Juni 1969 verlässt der gebürtige Breslauer den Verein und wechselt zu 1860 München.
Am 1. Juli 1969 übernimmt Fritz Rebell das Ruder bei den Grün-Weißen. Doch Werder spielt in dieser Saison nur Mittelmaß. Rebell muss am 16. März 1970 gehen.
Der Trainerneuling Hans Tilkowski, frisch diplomierter Fußball-Lehrer, übernimmt am 17. März 1970 den Platz auf der Trainerbank — allerdings nur bis zum 30. Juni 1970.
Mit Robert Gebhardt (r.) kommt am 1. Juli 1970 ein erfahrener Coach an die Seitenlinie im Weserstadion. Nach einem Mittelfeldplatz und einem schlechten Saisonstart im Jahr darauf muss «Zapf» am 29. September 1971 seinen Hut nehmen.
Nachdem «Meistermacher» Willi Multhaup bereits von 1963 bis 1965 Trainer beim SV Werder Bremen war, kehrt er am 30.