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Trump trifft Putin: Russlands triumphale Rückkehr nach Alaska

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Amerika kaufte den Russen Alaska einst für 7 Millionen Dollar ab, über die Köpfe der einheimischen Bevölkerung hinweg. Jetzt wollen die beiden Seiten hier ihren «Deal» für die Zukunft der Ukraine abschliessen.
Amerika kaufte den Russen Alaska einst für 7 Millionen Dollar ab, über die Köpfe der einheimischen Bevölkerung hinweg. Jetzt wollen die beiden Seiten hier ihren «Deal» für die Zukunft der Ukraine abschliessen.Links ist der russische Ferne Osten, rechts Alaska: Nirgendwo kommen sich Russland und die Vereinigten Staaten so nahe wie bei der Beringstrasse.
Lage, Lage, Lage – und eine Prise Symbolik: Donald Trump weiss, worauf es bei einem Immobiliengeschäft ankommt. Auf den ersten Blick überrascht da sein Entscheid, den russischen Diktator Wladimir Putin nach Alaska einzuladen, wenn Trump doch die Zukunft der Ukraine auf der anderen Seite der Nordhalbkugel verhandeln will.
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Wo genau der Gipfel am 15. August stattfinden wird, ist noch nicht bekannt. Alaska ist sehr dünn besiedelt, und ausserhalb der Hauptstadt Anchorage ist nur wenig Infrastruktur vorhanden, damit grosse Delegationen untergebracht werden können und für einen repräsentativen Empfang gesorgt werden kann. Allerdings gibt es gewichtige praktische und symbolische Gründe, die für ein Treffen in Amerikas nordwestlichem Zipfel gesprochen haben.Putin ist in Amerika willkommen
Zunächst einmal ist bemerkenswert, dass Putin überhaupt in die USA reisen wird. Der russische Staatschef hat 2015 letztmals amerikanischen Boden betreten, als er die Uno-Generalversammlung in New York besuchte und den amerikanischen Präsidenten Barack Obama traf. Die russische Eroberung der Krim 2014 und die Einmischung Moskaus im syrischen Bürgerkrieg hatten da bereits zu einem zunehmend frostigen Klima geführt.
Die sechs Treffen zwischen Putin und Donald Trump, die während der ersten Amtszeit des Republikaners stattfanden, kamen allesamt in Drittstaaten zustande, die meisten davon während multilateraler Gipfel. Joe Biden hat sein russisches Gegenüber als Präsident nur einmal getroffen, und zwar am 16. Juni 2021 in Genf. Auf eine gemeinsame Pressekonferenz verzichteten die Amerikaner damals, um Putin keine Bühne zu bieten.
Als im Februar 2022 die russischen Panzer über die ukrainische Grenze rollten, wurde Putin im Westen endgültig zur Persona non grata. Seither hat er fast nur noch ehemalige Sowjetrepubliken sowie die Verbündeten China, Nordkorea und Iran bereist; die einzige Ausnahme bildeten kurze Arbeitsbesuche in Saudiarabien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ende 2023.

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