Ein US-Gericht stoppt vorerst die Abschiebung von Imran Ahmed. Auch deutsche Aktivistinnen von HateAid erhalten Einreiseverbot.
Washington wirft europäischen Aktivisten «Zensur» vor und verhängt Einreisesperren. Ein betroffener Brite mit einer US-Aufenthaltsgenehmigung holt zum Gegenschlag aus: Er klagt gegen Teile der Trump-Regierung. Einen ersten Erfolg in eigener Sache kann er bereits verbuchen.
Der britische Aktivist Imran Ahmed hat US-Regierungsmitglieder verklagt. Ahmed war Anfang der Woche wegen angeblicher Internetzensur mit einem Einreiseverbot belegt worden. «Ich kämpfe gegen meine unrechtmäßige Abschiebung aus meinem Heimatland», erklärte Ahmed. Er ist der Leiter der Nichtregierungsorganisation Center for Countering Digital Hate (CCDH) mit Sitz in London und Washington, die sich im Internet gegen Hassrede und Desinformation einsetzt.