Das Grundgesetz gibt dem Bund Grenzen für die Kreditaufnahme. Die nachträgliche Abrechnung zeigt: 2025 nahm man etwas zu viel auf.
Das Grundgesetz gibt dem Bund Grenzen für die Kreditaufnahme. Die nachträgliche Abrechnung zeigt: 2025 nahm man etwas zu viel auf. Der Finanzminister hält etwas anderes aber für bedenklicher.
Berlin — Der Bund hat im vergangenen Jahr nachträglich die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse gerissen. Es wurden im Kernhaushalt 0,4 Milliarden Euro mehr Kredite aufgenommen als erlaubt. Das liegt nach Darstellung aus Kreisen des Finanzministeriums aber nicht daran, dass man tiefer in die Schulden griff als geplant. Stattdessen seien wegen einer positiveren Wirtschaftsentwicklung am Ende plötzlich weniger Kredite erlaubt gewesen als gedacht.