Ein EU-weiter CO2-Preis ab 2028 könnte die Heizkosten für viele Haushalte spürbar verändern. Was eine Analyse für Deutschland und andere EU-Länder prognostiziert.
Ein EU-weiter CO2-Preis ab 2028 könnte die Heizkosten für viele Haushalte spürbar verändern. Was eine Analyse für Deutschland und andere EU-Länder prognostiziert.
Gütersloh — In knapp zwei Jahren wird Heizen in vielen EU-Staaten teurer. Grund ist die Einführung eines EU-weit einheitlichen CO2-Preises für Gebäude und Verkehr ab 2028. Die Bepreisung von Treibhausgasen soll Wirtschaft und Verbrauchern einen Anreiz geben, immer weniger klimaschädliche fossile Brennstoffe zu verwenden.
Die Bertelsmann Stiftung hat jetzt ausgerechnet, wie sich die Abgabe auf die Heizkosten der rund 103 Millionen betroffenen Haushalte in den Mitgliedsstaaten auswirken könnte. Das Ergebnis: In Deutschland und anderen Ländern, wo es bereits jetzt einen CO2-Preis im Gebäudebereich gibt, dürften die zusätzlichen Belastungen begrenzt sein.
Die Forscher nehmen an, dass der in Auktionen ermittelte Preis 2028 bei 60 Euro je Tonne Kohlendioxid liegt. In Deutschland und anderen west- und nordeuropäischen EU-Mitgliedsstaaten mit bereits bestehendem CO2-Preis würden die Kosten dann laut der Studie im Schnitt um 17 Euro pro Jahr und Haushalt im Vergleich zu 2025 steigen.
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Deutschland — in German CO2-Preis bald europaweit: Was macht das mit den Heizkosten?