US-Präsident Donald Trump will Grönland haben, daran lässt er keinen Zweifel. Europa könnte nur hilflos zuschauen, sagt ein Experte.
Nuuk/Berlin – Um Grönland, die eisige dänische Insel im Nordpolarmeer, schwelt ein Konflikt, der Europa sprengen könnte. Denn US-Präsident Donald Trump (79) meint es ernst. „Wir brauchen Grönland“, sagte Trump am Sonntag an Bord der Air Force One. Und weiter: In „20 Tagen“ wolle er darüber sprechen. Spätestens seit der US-Militäroperation in Venezuela ist Europas Politikern schmerzhaft klar geworden: Trump blufft nicht.
Wie würde eine US-Übernahme des riesigen Landes konkret aussehen?
Auf dem alten Kontinent geht die Angst um. Die Vorstellung ist verstörend: Die einstige Schutzmacht USA als möglicher Invasor auf europäischem Boden. Trumps Sprecherin verkündete am Dienstag, man halte sich militärische Schritte ausdrücklich offen. US-Außenminister Marco Rubio (54) will kommende Woche mit Dänemark zunächst diplomatisch verhandeln. Zwar erklärten mehrere europäische Regierungschefs um Kanzler Friedrich Merz (70, CDU) Grönland für unantastbar. Für Militärexperte Prof. Dr. Matthias Strohn ist die Erklärung allerdings Wunschdenken. Seine Prognose ist düster: „In der Praxis kann Trump mit Grönland machen, was er will.
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Deutschland — in German Militärexperte: „Trump kann mit Grönland machen, was er will.“