Edmundo González Urrutia begrüßt die Entmachtung Maduros. Der exilierte Politiker sieht sich als Sieger der letzten Wahlen und fordert die Freilassung von Gefangenen.
Der im Exil lebende venezolanische Oppositionspolitiker und ehemalige Präsidentschaftskandidat Edmundo González Urrutia hat sich erstmals seit der Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro durch die USA öffentlich geäußert. Die aktuellen Geschehnisse seinen «ein wichtiger Schritt, der aber nicht ausreicht», teilte er auf Instagram mit. Nun müssten weitere Schritte folgen.
«Als Präsident der Venezolaner richte ich einen ruhigen und klaren Appell an die nationalen Streitkräfte und Strafverfolgungsbehörden: Eure Pflicht ist es, das am 28. Juli 2024 zum Ausdruck gebrachte souveräne Mandat zu erfüllen und durchzusetzen», sagte González. Die politische Lage in Venezuela könne sich erst dann normalisieren, wenn politische Gefangene freigelassen würden und das Wahlergebnis von 2024 respektiert werde.