Домой Deutschland Deutschland — in German Grönland: ++ „Ich werde Grönland nicht preisgeben“, sagt die dänische Ministerpräsidentin ++...

Grönland: ++ „Ich werde Grönland nicht preisgeben“, sagt die dänische Ministerpräsidentin ++ Liveticker

119
0
ПОДЕЛИТЬСЯ

Im Streit um Grönland weist Dänemark eine Übernahme des autonomen Gebiets durch die USA weiterhin entschieden zurück. Dänemarks Ministerpräsidentin betont, dass über die Zukunft Grönlands nicht verhandelt werde. Alle Entwicklungen in unserem Liveticker.
Vor dem Besuch von Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos verschärft sich der Streit zwischen Europa und den USA um Zölle, Grönland und die Nato. Das transatlantische Klima steht vor einer harten Bewährungsprobe.
Im Streit um Grönland weist Dänemark eine Übernahme des autonomen Gebiets durch die USA weiterhin entschieden zurück. Dänemarks Ministerpräsidentin betont, dass über die Zukunft Grönlands nicht verhandelt werde. Alle Entwicklungen in unserem Liveticker.
Die USA hätten schon lange von der verstärkten Präsenz in der Arktis gewusst, fügt sie hinzu. Einen Handelskrieg zwischen Verbündeten halte sie für eine sehr schlechte Idee, sagt Frederiksen mit Blick auf die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Zölle und mögliche Gegenmaßnahmen der EU. „Aber wenn die USA Zölle erheben, müssen wir eine Antwort finden.“ 15:44 Uhr – Kein G-7-Treffen am Donnerstag in Paris Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat seinen Plan für ein G-7-Treffen mit Russland am Donnerstag in Paris aufgegeben. „Es ist kein Treffen geplant“, sagte Macron der Nachrichtenagentur AFP in Davos. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor eine persönliche Nachricht von Macron veröffentlicht, in der Macron ihm ein solches Treffen samt einem gemeinsamen Abendessen in Paris vorgeschlagen hatte. Im Umfeld Macrons war die Echtheit der Nachricht bestätigt worden. Macron hatte demnach vorgeschlagen, auch Vertreter Russlands, Dänemarks und Syriens nach Paris einzuladen. Das Abendessen mit Trump wäre zeitlich mit dem in Brüssel geplanten EU-Sondergipfel zusammengefallen. Macron hatte in seiner Nachricht einen kumpelhaften Ton angeschlagen und den US-Präsidenten mit „mein Freund“ angesprochen. „Ich verstehe nicht, was Du in Grönland tust“, schrieb Macron, der Trump dann aufforderte, mit ihm zusammen „großartige Dinge“ zu tun. 15:28 Uhr – Macron: Wir werden ruhig bleiben und unsere Interessen sowie unsere Produzenten verteidigen Macron warnt in Davos vor einer globalen Abkehr von Regeln und internationalem Recht. Die Welt erlebe ⁠einen „Wandel hin zu einer Welt ohne Regeln, in der das Völkerrecht mit Füßen getreten wird und in der das einzige Gesetz, das zu zählen scheint, das des Stärkeren ist“, sagt Macron. Sogenannte „imperiale Ambitionen“ kehrten zurück. Er ruft mit Blick auf die von Trump angedrohten Zölle zur Ruhe auf. „Wir werden ruhig bleiben und unsere Interessen sowie unsere Produzenten verteidigen“, sagt er in Davos. Die Nato sei angesichts Trumps ⁠Plänen, Grönland zu übernehmen, zu einer „geschwächten Institution“ geworden. Er plane nicht, mit Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos zu sprechen, sagt Macron zudem vor der Presse.
„Es gibt in den Zollkriegen oder Handelskriegen keine Gewinner“, warnte der chinesische Vize-Ministerpräsident He Lifeng in Davos. Diese erhöhten nicht nur die Kosten der globalen Produktion und des Handels, sondern führten auch zu einer Zersplitterung der Weltwirtschaft. Peking werde weiter am multilateralen Handelssystem mit der Welthandelsorganisation im Zentrum festhalten und sich für eine inklusivere, effektivere und regelbasierte internationale Wirtschaftsordnung einsetzen. China sei ein Handelspartner und kein Gegner anderer Länder. US-Finanzminister Scott Bessent warnt die europäischen Staaten im Streit um Grönland vor Vergeltungsmaßnahmen gegen die USA. „Ich sage allen: Lehnen Sie sich zurück. Atmen Sie tief durch. Üben Sie ⁠keine Vergeltun“, sagt er bei einem Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Er fordert die Europäer zu einer „offenen Haltung“ auf. US-Präsident Donald Trump werde am Mittwoch in Davos erwartet und „seine Botschaft übermitteln“. 14:40 Uhr – Grönlands Ministerpräsident schließt Einsatz von Gewalt nicht aus Grönlands Ministerpräsident Jens-Frederik Nielsen hält einen Einsatz von Militärgewalt gegen die arktische Insel nicht für sehr wahrscheinlich. Sie könne ⁠aber auch nicht ausgeschlossen werden. Grönland arbeite an einer engeren Zusammenarbeit mit der Europäischen Union, fügt er hinzu. 14:27 Uhr – Umfrage: 71 Prozent halten die USA für einen Gegner Die große Mehrheit der Deutschen sieht die USA nicht mehr als Verbündeten, sondern als Gegner. 71 ⁠Prozent geben dies im neuen RTL/ntv-Trendbarometer an.

Continue reading...