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Aktienkurs verdoppelt: Kodak setzt jetzt auch auf Blockchain und Kryptogeld

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Kodak will einen Fotomarktplatz mit Bildlizenzverwaltung auf Basis einer Blockchain hochziehen – eigenes Kryptogeld namens Kodakcoin inklusive. Der Aktienkurs stieg nach der Ankündigung um satte 120 Prozent.
Kodak will einen Fotomarktplatz mit Bildlizenzverwaltung auf Basis einer Blockchain hochziehen – eigenes Kryptogeld namens Kodakcoin inklusive. Der Aktienkurs stieg nach der Ankündigung um satte 120 Prozent.
Alles, was mit Digitalgeld zu tun hat, zieht gerade bei Anlegern einen Kaufreflex aus: Kaum hat Kodak eine eigene Kryptowährung für Fotografen angekündigt, hat sich der Aktienkurs mehr als verdoppelt. Mit dem KodakCoin und der dazugehörigen Plattform KodakOne sollen Fotografen ihre Autorenrechte absichern und die Bilder vermarkten können, wie das Unternehmen am Dienstag ankündigte.
Die Aktie schloss im US-Handel mit einem Plus von 120 Prozent bei knapp sieben US-Dollar. Und da war noch nicht Schluss: Nachbörslich kletterte die Aktie auf neun Dollar.
Die Basis für das Angebot bildet die Blockchain-Technologie, die auch bei Kryptowährungen wie dem Bitcoin zum Einsatz kommt. Fotografen sollen ihre Werke als Blockchain-Eintrag registrieren können, die Lizenzbedingungen für die Bilder werden dort als programmierte Vereinbarungen (Smart Contracts) hinterlegt. Dabei soll die Plattform auch als Marktplatz für den Bildverkauf dienen, mit dem KodakCoin als Zahlungsmittel. Wie die Nutzer den Coin dann auch wieder in normales Geld tauschen können, erwähnte Kodak noch nicht.
Zudem verspricht Kodak, mit Web-Crawlern unerlaubte Nutzungen der auf der Plattform registrierten Bilder ausfindig zu machen.

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