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Proteste stören Anhörung des neuen US-Justizministers Jeff Sessions

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NewsHubBegleitet von Protesten haben im US-Senat die Anhörungen der Kandidaten für Kabinettsposten unter dem künftigen Präsidenten Donald Trump begonnen. Der Anfang gemacht wurde am Dienstag in Washington mit dem besonders umstrittenen Anwärter auf das Amt des Justizministers, dem sehr konservativen Senator Jeff Sessions. Die Sitzung des Justizausschusses wurde zu Beginn mehrfach wegen Protest-Aktionen unterbrochen.
Sessions sicherte in seinem Eingangsstatement zu, dass er sich als Justizminister für die Rechte von Minderheiten einsetzen werde. Er habe ein tiefgehendes Verständnis für die Geschichte der Bürgerrechte und die „fürchterliche Auswirkung“, die „unbarmherzige und systematische Diskriminierung“ auf die afroamerikanische Gemeinde gehabt habe.
Der Senat hatte Sessions vor 30 Jahren einen Posten als Bundesrichter wegen früherer abschätziger Äußerungen über Schwarze verweigert – und auch wegen einer Bemerkung, die als Sympathiebekundung für den rassistischen Ku Klux Klan gedeutet werden konnte. Sessions bezeichnete die Vorwürfe in seinem Statement vor dem Senatsausschuss als „falsch“.
Zwei der Demonstranten, die Sitzung unterbrachen, hatten sich – durchaus dilettantisch – als Mitglieder des rassistischen Ku Klux Klan verkleidet. Einer der Demonstranten im weißen Kapuzengewand schrie, während ihn die Polizei aus dem Saal führte: „Ihr könnt mich nicht festnehmen, ich bin ein weißer Mann!“.

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