Die Schülerin Peggy aus Oberfranken verschwand 2001 auf dem Heimweg von der Schule spurlos. 2016 fand ein Pilzsammler Knochen des Kindes. Jetzt ist ein Verdächtiger festgenommen worden.
Bayreuth Die Schülerin Peggy aus Oberfranken verschwand 2001 auf dem Heimweg von der Schule spurlos. 2016 fand ein Pilzsammler Knochen des Kindes. Jetzt ist ein Verdächtiger festgenommen worden.
Im rätselhaften Mordfall um das neunjährige Mädchen Peggy aus Oberfranken hat es eine Festnahme gegeben. Das bestätigte ein Polizeisprecher in Bayreuth. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Um wen es sich bei dem Festgenommenen handelt, wollte der Sprecher nicht sagen. Der oder die Verdächtige solle noch am Dienstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Danach will die Polizei Details bekanntgeben.
Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen 41-Jährigen, der 2001 erstmals ins Visier der Ermittler geraten war. Laut MDR soll er damals in angetrunkenem Zustand gesagt haben, dass er die Leiche des Mädchens vergraben habe. Einen Mord oder ein Tötungsdelikt habe der Mann immer geleugnet.
Im September 2018 sagte der 41-Jährige dann in einer Vernehmung aus, dass er den leblosen Körper des Mädchens im Mai 2001 in einen Wald in Thüringen gebracht hat, wo Jahre später ein Pilzsammler Peggys Knochen fand.

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