Nach zehn Tagen fehlten in Kattowitz noch greifbare Ergebnisse. Eigentlich war ein Ende der Verhandlungen für Freitag geplant gewesen, sie sollen nun am Samstagmorgen fortgeführt werden. Arme und besonders vom Klimawandel betroffene Staaten beklagen fehlenden Ehrgeiz auf der Konferenz.
(dpa) Die Verhandlungen auf der Weltklimakonferenz im polnischen Kattowitz ziehen sich weiter in die Länge. Während die deutschen Unterhändler sich am Freitagabend noch zuversichtlich geäussert hatten, sahen vier grosse Umweltverbände die Verhandlungen von fast 200 Staaten «auf der Kippe» – und forderten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Handeln auf. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CDU) drängte auf Hilfe für weniger entwickelte und vom Klimawandel bedrohte Staaten. «Denn am Ende geht es nicht um Paragrafen, sondern um Menschenleben», sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
Eigentlich war ein Ende der Verhandlungen für Freitag geplant gewesen, sie sollen nun am Samstagmorgen fortgeführt werden. Allerdings wurden Klimaverhandlungen auch in der Vergangenheit oft verlängert.

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