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Preisdeckel für russisches Öl? Bei heiklem Thema droht Zwist zwischen Biden und der EU

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Der 48. G7-Gipfel findet vom 26. bis 28. Juni 2022 im Schloss Elmau statt, einem Fünf-Sterne-Hotel oberhalb der Ortschaft Klais im Wettersteingebirge. Bundeskanzler Olaf Scholz ist Gastgeber. Rund um den Gipfel sind zahlreiche Demos geplant. FOCUS Online berichtet im Newsticker.
Scholz: „Alle G7-Staaten sind besorgt über die Krisen“
15.55 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz hat zu Beginn des G7-Gipfels in Bayern seine Sorge über die aktuelle Häufung globaler Krisen ausgedrückt. „Alle G7-Staaten sind besorgt über die Krisen, die wir gegenwärtig zu bewältigen haben“, sagte Scholz am Sonntag nach der ersten Arbeitssitzung des Gipfels auf Schloss Elmau.
“Sinkende Wachstumsraten, steigende Inflation, Störung der Lieferketten – das sind alles keine kleinen Herausforderungen“, sagte er. Die G7-Gruppe sei aber das richtige Format, „um gemeinsame Antworten zu entwickeln auf die Herausforderungen der Zeit“. Die G7-Gruppe verstehe sich als Wertegemeinschaft – gerade auch in der Auseinandersetzung mit Russland, sagte der Kanzler. „Uns eint der Blick auf die Welt, uns eint der Glaube an die Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit.“
Russland müsse nach dem Angriff auf die Ukraine weiter mit der „Entschlossenheit und Geschlossenheit“ der Gruppe der sieben großen westlichen Wirtschaftsmächte rechnen, sagte der Kanzler. „Man kann sicher sagen, dass Putin nicht damit gerechnet hat und dass ihm das weiter Kopfschmerzen bereitet: die große internationale Unterstützung für die Ukraine und die Tapferkeit der Ukrainerinnen und Ukrainer bei der Verteidigung des Landes.“
800 statt 3000 Demoteilnehmer – Polizei begleitet „Schwarzen Block“ lückenlos
15.45 Uhr: Der Demozug von ungefähr 800 Demonstranten nach hat die Innenstadt von Garmisch erreicht. Vereinzelt wurde Pyro-Nebelkerzen gezündet. Rund 100 Demonstranten des „Schwarzen Blocks“, der für seine Gewaltbereitschaft bekannt ist, werden von einem lückenlosen Kordon von Polizisten in voller Montur begleitet. Das Landratsamt hatte ursprünglich mit 3000 Teilnehmern gerechnet. Demozug in Garmisch fällt kleiner aus als erwartet
14.56 Uhr: (FOCUS-Online-Reporter Ulf Lüdeke in Garmisch): Am frühen Sonntagnachmittag hat in Garmisch-Partenkirchen die offizielle Protestdemo von „Stop G7“ begonnen. Der Demozug fällt deutlich kleiner aus, als viele erwartet hatten und besteht derzeit aus einigen hundert Teilnehmern, darunter auch ein paar Dutzend Personen vom „Schwarzen Block“. Einige Teilnehmer zeigen sich enttäuscht über die geringe Teilnehmerzahl. „Es ist schade, dass so wenige Unterstützung aus der Bevölkerung da ist“, sagte eine junge Demonstrantin, die aus München angereist ist. „Ich denke, dass das vor allem daran liegt, dass viele Menschen verunsichert sind, was ihre Haltung zum Ukrainekrieg betrifft“, sagte die junge Frau FOCUS Online. Und auch die starke Polizeipräsenz habe aus ihrer Sicht dazu beigetragen, dass viele Demonstranten und Unterstützer abgeschreckt wurden. Der Demozug soll quer durch die Innenstadt von Garmisch führen und um 19 Uhr enden. In der Region sind insgesamt 18.000 Polizisten zum Gipfel im Einsatz. Preisdeckel für russisches Öl? Bei heiklem Thema droht Zwist zwischen Biden und der EU
13.22 Uhr: Die US-Vorschläge zur Durchsetzung einer Preisobergrenze für russisches Öl sind aus Sicht der EU noch nicht hundertprozentig überzeugend. „Wir wollen noch mehr in die Details gehen. Wir wollen einen Feinschliff“, sagte EU-Ratspräsident Charles Michel am Sonntag kurz vor Beratungen zum Thema beim G7-Gipfel in Elmau. Ziel sei es sicherzustellen, dass alle 27 EU-Staaten ein solches Projekt unterstützen könnten.

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