Zuletzt griff das US-Militär in der Karibik mutmaßliche Drogenboote an, jetzt bringt es erstmals nach einer Ankündigung einer Blockade einen Öltanker auf.
Zuletzt griff das US-Militär in der Karibik mutmaßliche Drogenboote an, jetzt bringt es erstmals nach einer Ankündigung einer Blockade einen Öltanker auf. Die nächste Eskalationsstufe ist erreicht.
Washington/Caracas – Die US-Küstenwache hat nach Angaben von Heimatschutzministerin Kristi Noem einen Öltanker vor der Küste Venezuelas unter ihre Kontrolle gebracht. Beschlagnahmt wurde das Schiff mit Unterstützung des Verteidigungsministeriums am frühen Samstagmorgen, wie sie auf X schrieb. Der Tanker habe zuletzt in Venezuela vor Anker gelegen.
In Noems Post war ein Video enthalten, das die Aktion zeigen soll. Zuvor hatten mehrere US-Medien darüber berichtet.
Die Ministerin kündigte an, weiter gegen die illegale Verschiffung von sanktioniertem Öl vorzugehen. Die US-Küstenwache untersteht dem Heimatschutzministerium.
US-Präsident Donald Trump hatte wenige Tage zuvor eine „vollständige und komplette Blockade aller sanktionierter Öltanker auf dem Weg von und nach Venezuela“ angeordnet. Er begründete dies damit, das südamerikanische Land habe Öl, Land und andere Vermögenswerte von den USA gestohlen – diese müssten zurückgegeben werden. Der Republikaner warf Venezuelas autoritärem Staatschef Nicolás Maduro zudem vor, „das Öl aus diesen gestohlenen Ölfeldern zur Finanzierung von Drogenterrorismus, Menschenhandel, Mord und Entführungen“ zu nutzen.
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Deutschland — in German US-Küstenwache bringt Öltanker vor Venezuela unter Kontrolle