Der US-Präsident ist zuversichtlich. Das Gebiet wäre „in den nächsten Monaten ohnehin von Russland erobert worden.“ News im Blog.
Selenskyj: Werden Feuerpause einhalten, wenn die Russen dies tun
Die Ukraine hat angekündigt, ihre Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur einstellen zu wollen. Bedingung dafür sei aber laut Präsident Wolodymyr Selenskyj allerdings, dass Moskau seinerseits die Angriffe auf die Energieversorgung der Ukraine einstellt. Vor Journalisten in Kiew sagte Selenskyj am Freitag: „Wenn Russland unsere Energieinfrastruktur – Kraftwerke oder andere Energieanlagen – nicht angreift, werden wir ihre nicht angreifen.“
Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, Kremlherrscher Wladimir Putin habe einer einwöchigen Feuerpause zugestimmt. Eine Bestätigung dafür steht noch aus. Sowohl Russland als auch die Ukraine erleben einen besonders strengen Winter, mit zweistelligen Minusgraden und großen Mengen Schnee.
Ukraine meldet Raketen- und Drohnenangriffe
Russland hat die Ukraine in der Nacht zu Freitag wieder mit Raketen und Drohnen beschossen – trotz einer angeblichen Zusage Moskaus zu einer einwöchigen Feuerpause. Wie Kiew mitteilte, seien eine Rakete des Typs Iskander-M und 111 Angriffsdrohnen zum Einsatz gekommen. 80 der Drohnen habe man abgeschossen.
Angesichts der Minusgrade in der Ukraine hatte Russlands Staatschef Wladimir Putin nach Angaben Trumps am Donnerstag zugesagt, die Angriffe auf Kiew und weitere ukrainische Städte für eine Woche auszusetzen. Der Kreml bestätigte die Feuerpause zunächst nicht.
Begrenzte Waffenruhe für Ukraine? Selenskyj will abwarten
Ob die von US-Präsident Donald Trump angekündigte begrenzte Waffenruhe für die Ukraine zustande kommt, ist nach Angaben des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj ungewiss. Er dankte zunächst den USA für deren Bemühungen, ein Moratorium für russische Angriffe auf Energieanlagen zu erreichen. „Die Lage jetzt in der Nacht und in den kommenden Tagen, die tatsächliche Situation in unseren Energieanlagen und Städten“ werde zeigen, ob es tatsächlich zu einer Waffenruhe kommen werde, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft.
Trump hatte erklärt, dass er bei einem Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin diesen gebeten habe wegen der enormen Kälte in der Ukraine eine Woche lang auf Schläge gegen Städte und Energieanlagen im Nachbarland zu verzichten. Putin habe dieser Bitte zugestimmt, sagte Trump. Er sagte dabei nicht, ab wann dieser Verzicht gelten solle – aus Moskau selbst gab es keine offizielle Bestätigung dafür.
Selenskyj lobt Bundeskanzler Merz
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich für die Unterstützung seines Landes durch Deutschland bedankt und Kanzler Friedrich Merz gelobt. „Friedrich demonstriert echte Führungsstärke und ich schätze unsere Koordination sehr“, schrieb er bei Telegram Bezug nehmend auf ein Telefonat der beiden. Deutschland habe sein Land seit den ersten Kriegstagen unterstützt. Insbesondere die Lieferungen von Luftabwehrsystemen der Typen Patriot und Iris-T seien wichtig für den Schutz des ukrainischen Luftraums.
Auch die nun geleistete Hilfe bei der Überwindung der Energiekrise sei wichtig, schrieb er. Die Ukraine verteidigt sich seit knapp vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen die Invasion durch Russland. Deutschland ist dabei einer der wichtigsten Partner des angegriffenen Landes. Durch massive russische Angriffe aus der Luft ist in den vergangenen Wochen ein Teil der Energieversorgung in der Ukraine zusammengebrochen. Bei scharfen Frosttemperaturen sind viele Ukrainer täglich oft stundenlang ohne Strom – auch die Heizungen sind in vielen Häusern kalt.
Trump spricht von Zusage Putins: Eine Woche keine Angriffe auf Kiew
Russlands Staatschef Wladimir Putin hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugesagt, die Angriffe auf Kiew und weitere ukrainische Städte für eine Woche auszusetzen. „Ich habe Präsident Putin persönlich gebeten, eine Woche lang nicht auf Kiew und die anderen Städte zu schießen“, sagte Trump am Donnerstag bei einer Kabinettssitzung in Washington und fügte an: „Und er hat dem zugestimmt, und ich muss Ihnen sagen, das war sehr nett.“
Rubio stellt US-Teilnahme an Ukraine-Verhandlungen in Abu Dhabi in Aussicht
US-Außenminister Marco Rubio hat eine erneute Teilnahme der USA an der zweiten Runde der Direktverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland in Aussicht gestellt.