Der ukrainische Präsident Selenskyj erwartet weitere Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Krieges in den Vereinigten Staaten. Unterdessen beschränkt Estland aus Sicherheitsgründen den Betrieb der Grenzübergänge zu Russland. Mehr im Liveticker.
In Moskau ist Wladimir Alexejew, russischer General des Militärgeheimdienstes, angeschossen worden. „Der Verdacht liegt nahe, dass dieses Attentat die Handschrift der Ukrainer tragen könnte“, so Korrespondent Christoph Wanner.
Der ukrainische Präsident Selenskyj erwartet weitere Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Krieges. In Moskau wird ein hochrangiger Militär niedergeschossen. Russlands Außenminister Lawrow macht die Ukraine dafür verantwortlich. Mehr im Liveticker.
12:22 Uhr – Lawrow: Mordversuch an General zeigt Desinteresse der Ukraine an Frieden Russlands Außenminister Sergej Lawrow macht die Ukraine für die Schüsse auf einen hochrangigen russischen Armeevertreter in Moskau verantwortlich. „Dieser Terroranschlag bestätigt einmal mehr die Ausrichtung des Regimes von (Präsident Wolodymyr) Selenskyj auf ständige Provokationen, die darauf abzielen, den Verhandlungsprozess zum Scheitern zu bringen“, sagte Lawrow am Freitag im russischen Fernsehen mit Blick auf die Verhandlungen zu einem Ende der Kämpfe in der Ukraine. Der General war zuvor in Moskau niedergeschossen und ins Krankenhaus eingeliefert worden. 10:26 Uhr – Russland: Haben Popiwka im Osten der Ukraine eingenommen Die russischen Truppen haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau die ukrainische Ortschaft Popiwka eingenommen. Die Siedlung in der Region Sumy im Nordosten sei unter Kontrolle der russischen Truppen, meldet die russische Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Ministerium. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Berichte über das Kampfgeschehen nicht.
Medienberichten zufolge ereignete sich die Tat am frühen Morgen in Moskau. Der General sei in seinem Wohnhaus vor dem Fahrstuhl mehrmals in den Rücken geschossen worden, berichtete der den russischen Sicherheitsorganen nahestehende Telegramkanal Mash. Mindestens drei Kugeln hätten den Geheimdienstler getroffen – zwei im Bauchbereich, eine im Bein. „Alexejew hat sehr viel Blut verloren“, schrieb Mash. 08:18 Uhr – Estland schränkt Betrieb der Grenzübergänge zu Russland ein Estland beschränkt aus Sicherheitsgründen den Betrieb der Grenzübergänge zum benachbarten Russland. Die Regierung des baltischen EU- und Nato-Landes entschied in der Hauptstadt Tallinn, den Betrieb der beiden Kontrollpunkte Luhamaa und Koidula vom 24. Februar an für drei Monate in den Nachtstunden auszusetzen. Tagsüber sollen die Grenzübergänge weiterhin zwölf Stunden lang geöffnet bleiben. Die gleiche Regelung gilt bereits am dritten estnisch-russischen Grenzübergang in Narva, der seit dem 1. Mai 2024 nachts geschlossen ist.
„Da Russland sich an der Grenze zeitweise irrational verhält, müssen wir Ressourcen freisetzen, um die Grenze effektiver zu überwachen“, wurde Ministerpräsident Kristen Michal in der Mitteilung zitiert – ohne Details zu nennen. Auch Innenminister Igor Taro sagte, das Verhalten der russischen Grenzbeamten erfordere ständige Ressourcen und erhöhte Aufmerksamkeit seitens der Polizei und des Grenzschutzes. Durch die nächtliche Schließung der Übergänge könnte das Personal dann dort eingesetzt werden, wo es am dringendsten benötigt werde. Taro sprach mit Blick auf die Arbeitsbelastung an den estnisch-russischen Grenzübergängen zudem von einem „logischen Schritt“. Demnach sei die Zahl der Grenzübertritte in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen und werde voraussichtlich auch nicht wieder das frühere Niveau erreichen. 2025 haben den Angaben zufolge etwa 1,08 Millionen Menschen die Grenze überquert – fast fünfmal weniger im Vergleich zu den 5,3 Millionen Menschen im Jahr 2018. Das größte Aufkommen dabei wurde in Narva verzeichnet. Die Ukraine hat russischen Angaben zufolge in der Nacht die Grenzstadt Belgorod angegriffen. Dabei seien schwerwiegende Schäden entstanden, teilt der Gouverneur der Oblast, Wjatscheslaw Gladkow, mit. In Belgorod gebe es keine militärischen Ziele. Die Stromversorgung sei noch nicht vollständig wiederhergestellt, erklärt er am Morgen. Auch in der benachbarten Oblast Brjansk werden dem dortigen Gouverneur zufolge Energieanlagen getroffen. Eine ukrainische Stellungnahme liegt derzeit nicht vor.
06:59 Uhr – Regionalgouverneur: Paar bei russischem Angriff in Region Saporischschja getötet Bei einem russischen Drohnengriff in der südukrainischen Region Saporischschja ist nach Angaben des Gouverneurs der Region ein Paar getötet worden. Der 49-jährige Mann und die 48-jährige Frau seien bei dem Angriff auf ihr Haus in der Stadt Wilniansk gestorben, erklärte Regionalgouverneur Iwan Fedorow im Onlinedienst Telegram. Ein 14-jähriger Junge sei zudem bei einem Angriff auf die Stadt Saporischschja verletzt worden. Am Donnerstag ist das Abkommen „New Start“ zur atomaren Abrüstung zwischen Russland und den USA ausgelaufen. Donald Trump fordert nun einen modernisierten Vertrag, der langfristig Bestand haben solle. Eine Übergangsvereinbarung für einen Fortbestand der Regeln gibt es nicht.
19:30 Uhr – USA stellen Sanktionen gegen russische Schattenflotte in Aussicht US-Finanzminister Scott Bessent knüpft weitere Sanktionen gegen Russland an den Verlauf der Friedensgespräche für die Ukraine.
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